Geplant ist der Bau von 20 Wohnungen im Gebiet Bauerngasse, von sechs Einfamilienhäusern in der Bachstraße sowie die Bebauung von 40 Parzellen im Baugebiet Gladiolenweg. "Wir haben bereits Anfang des Jahres, parallel zum geplanten Neubaugebiet Überlegungen zum Ausbau der Kinderbetreuung angestellt", erklärt Ernst Lenk.
Bei der Förderstelle der Regierung, beim Kreisjugendamt und bei der Katholischen Kirchenstiftung als Träger des Kindergartens hat der Rathauschef persönlich vorgesprochen. "Aus den ersten Gesprächen ziehe ich ein positives Resümee. Die frühzeitigen Planungen zum Ausbau sind auf breite Zustimmung gestoßen."
Derzeit verfüge die Kindertagesstätte "Maria Königin" über 75 Kindergarten- und 13 Krippenplätze. Während letztere fast durchgehend ausgebucht sei, gebe es für die älteren Kinder noch Kapazitäten. Nur dem umsichtigen Handeln des Trägers, der Flexibilität des Personals und dem Entgegenkommen der Eltern sowie des Jugendamtes sei es zu verdanken, dass den Betreuungswünschen in den letzten Jahren überwiegend Rechnung getragen werden konnte. so Lenk. Das Betreuungsangebot stoße weiter auf immer größere Zustimmung. "Die Nachfrage steigt stetig an", bekundeten Kindergartenleiterin Manuela Scharnagl und Kindergartenbeauftragter Ernst Lenk senior unisono.
83 Babys kamen in den vergangenen sechs Jahren in Schirmitz auf die Welt. Aufgrund der zunehmenden Geburtenzahlen sei eine Bedarfsanmeldung von 28 Krippenplätzen gerechtfertigt, informiert das Kreisjugendamt. "In enger Abstimmung mit den zuständigen Stellen habe ich deshalb die Planungen zur Erweiterung des Betreuungsangebots aufgenommen", betont Lenk. "Ich stelle mir vor, zukünftig drei Gruppen, zwei Krippengruppen und eine altersoffene Gruppe zu betreiben, um Spitzen abzufangen", formuliert der Bürgermeister seine Ideen bei einer Besprechung im Kindergarten.
Eine der wichtigsten Schritte sei die Möglichkeit der Trägerschaft für die zusätzlichen Gruppen auszuloten. Der Gemeindechef favorisiert den Ausbau der "hervorragenden und vorbildlichen Zusammenarbeit" mit der Katholischen Kirchenstiftung. Pfarrer Thomas Stohldreier sagte seine Unterstützung zu. "Ich stehe voll hinter den Plänen des Bürgermeisters."













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