09.09.2021 - 10:07 Uhr
SchirmitzOberpfalz

In Schirmitz Abschied von Gärtnermeister Fritz Steinhilber

Am offenen Grab von Gärtnermeister Fritz Steinhilber hielt Bürgermeister Ernst Lenk (rechts) einen ehrenden Nachruf für die Gemeinde Schirmitz und ihre Vereine.
von Norbert DuhrProfil

Zahlreiche Trauergäste begleiteten Fritz Steinhilber am Mittwoch in Schirmitz auf seinem letzten Weg. Der engagierte Gärtnermeister war am 2. September mit 84 Jahren gestorben. Für Gemeinde und zehn Vereine bedeutet sein Tod einen großen Verlust. Bürgermeister Ernst Lenk brachte es in seiner Ansprache am Grab treffend zum Ausdruck: "Die Gemeinde Schirmitz und ihre Vereine trauern in gleicher Weise um einen geschätzten und engagierten Mitbürger, einen ehemaligen Gemeinderat, ein treues Vereinsmitglied, einen Wegbegleiter und einen Freund."

Eingeleitet wurde die Trauerfeier mit einem Seelengottesdienst in der Pfarrkirche. Der Kirchenchor unter Leitung von Wolfgang Ziegler sowie Sieglinde Ziegler mit Querflöten-Soli umrahmten das Requiem. Enkel Michael Steinhilber trug die Lesung vor, Enkelin Kathi Steinhilber verlas die Fürbitten.

Pfarrer Stohldreier vermittelte in der Predigt die wichtigsten Lebensstationen des Verstorbenen, der in Schirmitz mit vier Geschwistern aufgewachsen ist und 1961 die Meisterprüfung in Regenburg abgelegt hatte. 1974 übernahm er die von seinem Vater gegründete Gärtnerei und baute sie aus. Am 23. August 1965 heiratete er Rosemarie Weinfurtner aus Weiden. Aus der Ehe gingen die zwei Söhne Kurt und Fritz hervor. Kurt übernahm 2000 den Betrieb in Schirmitz. Zur Großfamilie Steinhilber gehören auch noch vier Enkel und zwei Urenkel.

Nach der Einsegnung im Friedhof bekundete am Grab Vorsitzender Andreas Gloßner die Trauer der Gartenbaukreisgruppe Weiden und Umgebung um Fritz Steinhilber. Er war seit 1976 Mitglied und ehemals auch zweiter Vorsitzender. Bürgermeister Ernst Lenk würdigte die Lebensleistungen Steinhilbers für die Gemeinde und die Vereine. "Wer den Fritz kannte, schätzte seine immer freundliche, gesellige und fröhliche Art. Er war an den Geschehnissen im Ort interessiert und hatte die Entwicklung und das Wohl unserer Gemeinde im Blick", lobte der Rathauschef den Verstorbenen.

Steinhilber war von 1972 bis 1996 Gemeinderat. Lenk: "Er trat immer beherzt für seine Gemeinde und ihre Bürger ein." Fritz Steinhilber fühlte sich auch in besonderer Weise mit den Vereinen verbunden. Kolpingsfamilie, Feuerwehr, SpVgg Schirmitz, OWV, Obst- und Gartenbauverein, Männergesangverein "Frohsinn", Kleintierzuchtverein, Soldaten-und Reservistenkameradschaft, CSW-Altengemeinschaft Schirmitz-Bechtsrieth-Trebsau, aus der die Pfarrei-Senioren entstanden sind, Siedlergemeinschaft und Schützenverein trauerten um treues und langjähriges Vereinsmitglied.

Fazit des Bürgermeisters: "Fritz hat geholfen, wo er nur konnte. Wir alle trauern um einen guten und stets hilfsbereiten Menschen, einen beliebten und geschätzten Mitbürger. Er war immer bereit Verantwortung zu übernehmen und mit anzupacken." Zum Schluss erklang noch das "Feierabendlied" als Trompetensolo.

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