09.06.2021 - 09:32 Uhr
SchirmitzOberpfalz

Schirmitzer "Hubertus"-Schützen trainieren wieder

Die Freude war bei den Jugendlichen des Schützenvereins "Hubertus" groß, als ihnen zur Eröffnung des Schießbetriebs Schützenmeister Josef Robl (hinten, Mitte) und Sportleiterin Bettina Robl (hinten, rechts) neue Ausrüstungsgegenstände überreichten.
von Norbert DuhrProfil

Sieben Monate waren die Sportstätten des Schützenvereins "Hubertus" Schirmitz aufgrund der Coronapandemie geschlossen. Nachdem die Inzidenzwerte gesunken sind, darf der Verein endlich seinen Schießbetrieb wieder aufnehmen. Bereits vor der Zwangspause mussten besondere Vorkehrungen getroffen werden, um den gesetzlichen Vorgaben gerecht werden zu können. Denn das Hygienekonzept sieht unter anderem Abstände zwischen den Schützen vor sowie besondere Lüftungsmaßnahmen. Luftgewehre und Luftpistolen werden vor der Weitergabe desinfiziert, was bei Schießjacken und -handschuhen nicht möglich ist. Diese Problematik bescherte vor allem beim Training und den Wettkämpfen der Jugend Einteilungsprobleme, da diese Ausrüstungsgegenstände unter diesen Umständen jeweils nur von einer Person genutzt werden können und dann für mehrere Tage abgelegt werden müssen.

Um allen Jugendlichen gleich gute Voraussetzungen für die Sportausübung verschaffen zu können, gab es nur eine Lösung, und zwar die Anschaffung weiterer Schießjacken und -handschuhe sowie von zwei Vereinsluftdruckwaffen. Schützenmeister Josef Robl wurde hellhörig, als er auf der Homepage des Bayerischen Sportschützenbundes eine Meldung las, wonach eventuell eine Fördermöglichkeit bestehen könnte. Der daraufhin von ihm bei der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt eingereichte Antrag wurde dahingehend verbeschieden, dass die Gesamtkosten des Neuerwerbs von 5000 Euro mit 90 Prozent gefördert wurden.

Damit konnte es sich der Verein leisten, für die Jugendarbeit ein Luftgewehr und eine Luftpistole, 13 Schießjacken und 15 Schießhandschuhe sowie weiteres Zubehör zu beschaffen. Diese Errungenschaften konnte einem Teil der Schützenjugend nun im Schützenheim übergeben werden. Jugend- und Sportleiterin erhoffen sich hierdurch einen zusätzlichen Anreiz für die Jugendlichen.

 

 

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