"Schon seit Wochen haben die Buben und Mädchen mit ihren Erzieherinnen für das Stück fleißig geprobt", verriet Kita-Leiterin Manuela Scharnagl bei der Begrüßung der vielen Besucher. Dann blickten sie neugierig auf den noch geschlossenen Vorhang zur Bühne, als Lea, Ina, Hannah, Malisa und Elias die Geschichte des Krippenspiels mit gekonnter Instrumentalbegleitung von Monika Stahl und Katrin Lück ankündigten. Scharnagl führte als Erzählerin durch das Geschehen der Heiligen Nacht.
Das erste Szenenbild vermittelte in dem Lied "Das Feuer knistert leise, die Schafe liegen still" zwar zunächst eine friedliche Idylle, bei der sieben Hirten am Lagerfeuer saßen. Doch sie fanden keine rechte Ruhe und ihre Stimmen klangen aufgeregt: ""Habt ihr gehört? Ganz in der Nähe ist ein Kind geboren worden. Es soll ein neuer König sein." Die Hirten beschlossen, ihn zu begrüßen. Aber keiner wusste, wo das Kind geboren war. Da halfen ihnen die Sterne am Firmament, die zusammenrückten und sich schließlich um den großen hellen Stern sammelten. Die "Sternenkinder" stellten dies in einem Tanz dar.
Aber nicht nur die Hirten hatten die frohe Botschaft vernommen, auch drei Könige machten sich auf den Weg nach Bethlehem. Und sogar die Tiere des Walds wurden vom Strahlen der Sterne aufgeschreckt: der Wolf heulte, das Wildschwein grunzte, die Eule blickte zum Himmel, der Hase spitzte die Ohren, das Reh hörte zu fressen auf und der Specht klopfte ganz aufgeregt. "Was hat das zu bedeuten, dort hoch am Himmelszelt", sangen die Kinder in ihren Tierverkleidungen. Doch auch sie führte der Weihnachtsstern schließlich zum Herrn.
Über einem kleinen Stall blieb der Stern stehen und ließ die unscheinbare Hütte in festlichem Glanz erstrahlen, wo Maria und Josef das Jesuskind umsorgten. Alle versammelten sich um die Krippe, wollten den Neugeborenen willkommen heißen und sangen "Da liegt das kleine Kindlein und schläft so still und froh". Die Zuschauer belohnten das Spiel und den Gesang der Kinder mit großem Beifall. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Alle Jahre wieder" klang der gelungene Aufführung aus.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.