17.09.2021 - 17:48 Uhr
SchirmitzOberpfalz

Ein wirklich feines Lastenfahrrad für Schirmitz

Bürgermeister Ernst Lenk sitz schon mal Probe und fährt dann eine Runde, während die beiden neuen Bauhofmitarbeiter Andreas Mellischko und Florian Zirngibl (von links) das neue Kommunalgefährt mit Freischneider und Laubbläser beladen.
von Ernst FrischholzProfil

„Feine Räder“ nennt sich die Regensburger Firma, die der Gemeinde Schirmitz ein wirklich „feines Rad“ lieferte. Das nicht etwa als Freizeitradl, sondern ein neues kommunales Fahrzeug. Ein Elektro-Lastenrad für den gemeindlichen Bauhof. Bürgermeister Ernst Lenk setzt sich bei der Übergabe drauf und ist begeistert. "Das läuft wie geschmiert", freut sich Lenk.

Dazu hat es auch einen 1000-Watt Elektroantrieb und es kann an den Steckdosen im Bauhof aufgeladen werden. 1,2 Kubikmeter ist das Fassungsvermögen der Ladefläche. Lenk erwähnt, dass die Idee für ein solches Kommunalgefährt von den Bauhofbeschäftigten kam. Man hatte einfach überlegt, für die Anlagenpflege im Ort von A nach B mit der Schubkarre unterwegs zu sein, oder, weil da doch am Tag Kilometer zusammenkommen, hier eine Lösung zu finden und da wurde man bei der Regensburger Firma fündig, die fünf Räder dieser Art vorgestellt hatte. 14.000 Euro lautet der Listenpreis. Aber da gab es für Lenk satten Nachlass, weil die Firma bestrebt ist, mit ihren Lastenfahrrädern bei den Gemeinden den Fuß in die Tür zu bekommen. Zudem gab es eine Förderung von 2500 Euro. Schirmitz ist dabei die erste Kommune im Landkreis.

Neu ist in Schirmitz auch eine Bauhofpersonalie. Bürgermeister Lenk stellte die beiden neuen Bauhofmitarbeiter Florian Zirngibl und Andreas Melischko vor. Beide seien durch ihre berufliche Ausbildung hochqualifiziert. "Unsere Aufgaben werden immer umfangreicher", sagt Lenk. Wasser-, Abwasserwart sind schon zwei große Aufgaben und zudem profitiert Schirmitz vom Können des Bauhofteams, verdeutlicht der Gemeindechef an einem Beispiel. "Wir brauchen zwei Bushäuschen, von denen eines um die 20.000 Euro kostet. Unsere Leute kaufen das Material für weniger als die Hälfte und bauen die Bushäuschen. Das müsse schon einmal erwähnt werden."

 

 

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