17.05.2020 - 10:37 Uhr
SchlammersdorfOberpfalz

Aufruf zu konstruktiver Zusammenarbeit

Mit der konstituierenden Sitzung startet der Gemeinderat in Schlammersdorf in die sechsjährige Amtszeit: Mit einem neuen Gemeindeoberhaupt an der Spitze, aber auch einer bewährten Stellvertreterin.

Der neue Bürgermeister Johannes Schmid (links) wird in der konstituierenden Gemeinderatssitzung im Bürgerhaus durch seinen Amtsvorgänger und älteste Gemeinderatsmitglied Gerd Löckler vereidigt.
von Redaktion ONETZProfil

Neben der Vereidigung des neugewählten Bürgermeisters Johannes Schmid sowie der beiden Gremiumsneulinge Josef Taller (CSU) und Jürgen Lautner (UWG) standen personelle Entscheidungen zur Bestellung von Ausschuss- und Zwecksverbandsmitgliedern auf der Tagesordnung.

Um die Abstände zwischen den Räten einhalten zu können, fand die Auftaktsitzung im Bürgerhaus statt. Der bisherige Bürgermeister Gerhard Löckler, zugleich ältestes Gemeinderatsmitglied, eröffnete die Sitzung. „Es stimmt mich schon etwas traurig, dass diese Sitzung in einer Zeit fällt, in der es heißt, Abstand halten und Vorsicht walten lassen.“ Er bedauerte, dass wegen der Coronakrise die ausgeschiedenen Gemeinderatsmitgliedern nicht gebührend verabschiedet werden konnten. Löckler vereidigte seinen Nachfolger im Amt, Johannes Schmid. In seiner Antrittsrede brachte dieser seine Hoffnung auf eine konstruktive Zusammenarbeit zum Ausdruck. Nachdem er die beiden Gremiumsneulinge Taller und Lautner vereidigt hatte, ging es an die umfangreiche Tagesordnung. Der Gemeinderat will auch künftig nur einen Bürgermeister-Stellvertreter. In geheimer Wahl wurde, ohne weitere Wahlverschläge, die bisherige Stellvertreterin Tanja Renner (CSU) bei einer Stimmenenthaltung wiedergewählt.

Die Besetzung der Ausschüsse: Örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss: Johann Wiesnet, Vorsitzender, Gerhard Wiesnet, Stefan Taller (alle CSU) sowie Jürgen Lautner (UWG). Vertreter in der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Kirchenthumbach: Bürgermeister Schmid und Gerhard Wiesnet. Verbandsräten im Abwasserzweckverband (AWZ) Schlammersdorf-Vorbach: Bürgermeister Schmid, Johann Wiesnet, Christian Schmid, Gerhard Wiesnet sowie Stefan Lautner. Verbandsräte im Wasserzweckverband (WZV) „Vorbacher Gruppe“: Schmid, Josef Taller, Christian Schmid, Tanja Renner, Peter Helldörfer, Gerhard Löckler und Jürgen Lautner. Verbandsräten in den Schulverbänden Vorbach-Schlammersdorf sowie Eschenbach: Bürgermeister Schmid. Vertreter in der Generalversammlung der „Neue Energie West eG“ (NEW): Bürgermeister Schmid und Gerhard Wiesnet. Jugendbeauftragte: Sabrina Krummer und Cornelia Kausler. Seniorenbeauftragter: Gerhard Löckler.

Auf einstimmigen Beschluss befürworteten die Gemeinderäte die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts. Diese wurde nachträglich um den Passus ergänzt, dass monatliche Fahrkosten sowohl für den Bürgermeister als auch dessen Stellvertreter erstattet werden und zwar rückwirkend ab dem 1. Mai.

Zur ersten Amtshandlung von Bürgermeister Johannes Schmid gehört die Vereidigung der beiden Gremiumsneulinge, Jürgen Lautner (links) und Josef Taller (rechts).

Hotspot am Feuerwehrhaus

Grundsätzlich befürwortete das neue Gremium, dass die Geschäftsordnung für den Gemeinderat aus dem Jahr 2014 beibehalten werden soll. Eine endgültige Entscheidung über die bisherige Geschäftsordnung wurde auf die nächste Gemeinderatssitzung vertagt. „BayernWlan“ machte es möglich - und so wurde am Feuerwehrgerätehaus ein Hotspot installiert, der wie Bürgermeister Schmid informierte, kostenlos in Anspruch genommen werden kann. Der neue Rathauschef gab zudem bekannt, dass Ausrüstungsgegenstände, darunter Überjacken für die Schlammersdorfer Floriansjünger. eingetroffen sind. Ferner erklärte er, dass sich eine Erhöhung des Ballfangzaunes für den Bolzplatz auf dem Generationenpark am Bürgerhaus derzeit nicht realisieren lässt. Diese hatte Johann Wiesnet (CSU) angeregt. Zudem gab der Bürgermeiste bekannt, dass alle Anfragen nach einem Platz in der Kindertagesstätte (Kita) mit einer Zusage beantwortet werden konnten. (br)

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