17.06.2018 - 09:19 Uhr
Schlicht bei VilseckOberpfalz

Betriebserkundung hinterlässt nachhaltigen Eindruck

Auf großes Interesse stieß das Angebot der KAB Schlicht, das Quarzsandwerk Strobel zu erkunden, das auf Vermittlung der früheren Mitarbeiterin Gerlinde Schmalisch zustande kam.

Eine sehr interessierte Gruppe der KAB Schlicht erkundet das Quarzsandwerk Strobel, das ihnen Günter Forster (zweite Reihe, Vierter von links im karierten Hemd), Hans Hirsch und Benjamin Forster (links) vorgestellen.

(ct) Ein mit 30 Personen besetzter Bus fuhr nach Freihungsand und wurde dort von Günter Forster empfangen, der den Betrieb mit rund 70 Mitarbeitern seit 1994 mit seiner Gattin Lisselotte, geborene Strobel, nun in vierter Generation führt. Anhand einer Präsentation erläuterte er die Geschichte des 1876 gegründeten Quarzwerks. Jährlich würden 750 000 Tonnen Rohsand verarbeitet und rund 450 Tonnen Trockensand hergestellt, der vor allem in Gießereien und in der Glasindustrie, aber auch beim Fahrzeugbau, für Baumaterialien und Baustoffe, im Sport- und Freizeitbereich etwa für Reitanlagen oder Beach-Sportarten, als Filtersande und für zahlreiche weitere Bereiche sehr vielfältige Verwendung finde. Ein Großteil der Fertigprodukte würden an Abnehmer im süddeutschen Raum geliefert, Spezialsande fänden auch Absatz in ganz Europa und selbst in Asien. Günter Forster betonte, dass es zur Unternehmensphilosophie gehöre, verantwortungsvoll mit der Umwelt umzugehen. Durch die Kombination von Rekultivierung und Renaturierung würden in den Abbaugebieten ganz gezielt neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen.

Den Aufbau des Werkes und die Betriebsabläufe stellte Juniorchef Benjamin Forster vor.

Ein rund einstündiger Rundgang durch den Betrieb und ein Essen folgten.

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