Nach einem Gottesdienst in der Pfarrkirche, den Pfarrvikar und Präses Hruday Madanu zelebrierte, eröffnete Vorstandssprecherin Maria Hefner die Veranstaltung vor 46 Mitgliedern im Pfarrheim.
Schriftführerin Christine Ratzke berichtete detailliert über die Ereignisse und vielfältigen Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres. Sie brachte diese auch mit einer von Christa Münster zusammengestellten Sammlung von Bildern optisch noch einmal in Erinnerung. 2019 gab es Altbewährtes und Neues, religiöse Angebote, Fahrten und Feste, aber auch unterhaltsame Abende. Besonders hervorgehoben wurden eine Betriebsbesichtigung, eine „Weiße Nacht“, eine Zillenfahrt in Hahnbach, eine Tagesfahrt zum Ziegenhof, ein Kinoabend sowie ein Theaternachmittag für Kinder. Erstmals fanden 2019 auch drei Frauenbund-Stammtische statt. Dazu kamen die jährlich stattfindenden meist religiösen Veranstaltungen. Aktionen wie das Basteln der Osterkerzen und das Binden von Palm- und Kräuterbuschen rundeten das Programm ab. Im Allgemeinen seien die Veranstaltungen gut angenommen worden, stellte Ratzke fest.
Laut Kassenverwalterin Christa Münster hat der Frauenbund Schlicht 192 Mitglieder. Die Finanzen bezeichnete sie als zufriedenstellend. Mit Spenden habe man 2019 den Hospizverein, die Tierauffangstation in Kümmersbuch und ein Schulkind in Nicaragua unterstützt.
Pfarrvikar Hruday Madanu dankte für die Unterstützung, die er vom Frauenbund erfahren habe. Er erinnerte daran, dass vor rund 100 Jahren das Wahlrecht für Frauen eingeführt worden sei: "Das war angesichts der Bedeutung der Frau für Gesellschaft und Familie überfällig", sagte er. Er lobte, dass nicht nur Geselligkeit gepflegt, sondern auch soziales Engagement und geistige und geistliche Bildung gefördert worden seien, und appellierte, sich im Frauenbund zu engagieren und dort seine Ideen und Talente einzubringen.
Margarete Hirsch übermittelte die Grüße des Bezirksverbands und drückte dem Zweigverein Schlicht ihre Anerkennung für die engagierte Arbeit aus. Die Bezirksvorsitzende bedankte sich bei allen, die durch ihr Interesse und ihre Mitarbeit ein so abwechslungsreiches Frauenbundleben in Schlicht möglich machten. Zusammen mit Sprecherin Maria Hefner und Pfarrvikar Madanu nahm sie Ehrungen vor.
Für 40 Jahre Treue zum Frauenbund erhielten Rita Graßler und Maria Hammer, beide aus Schlicht, die goldene Frauenbund-Ehrennadel mit Urkunde und zusätzlich eine Rose. Franziska Ströll aus Hohenzant konnte nicht anwesend sein bekommt die Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft nachträglich überreicht. Drei Frauen sind seit 60 Jahren beim Frauenbund und wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Hedwig Ertl (Schlicht), Anna Ströhl (Schönlind) und Betty Merkl.(Seiboldsricht). Auch letztere konnte konnte nicht an der Ehrung teilnehmenihr wird die Ehrenurkunde nachträglich übergeben. Ein Neumitglied bekam zur Begrüßung einen Blumenstock.
Wichtigster Tagesordnungspunkt waren die Vorstandswahlen. Auch wenn fünf Frauen auf eigenen Wunsch aus der Führungsriege ausschieden, konnte doch bei jeweils fast einstimmigen Voten ein funktionierendes Führungsteam gefunden werden. Mit einem Segensgebet ging die harmonische Versammlung schließlich zu Ende.
Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzende: Maria Hefner; Stellvertreterin: Angela Kredler; Schatzmeisterin: Christa Münster; Schriftführerin: Christine Ratzke; Beisitzerinnen: Tina Graßler, Sandra Reber und Johanna Schertl; Kassenprüferinnen: Regina Kohl und Andrea Weiß.














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