Weiß und Wismeth befragten den passionierten Heimatforscher Konrektor Eugen Hierold, durchforsteten dessen Schriften und berieten sich mit Schlichter Urgesteinen wie Josef König, dem "Schmied Sepp", bis sie 2005 ihre Chronik "Schlicht - wöi's fröihers gwen is" herausbrachten. Die in einer Auflage von 2000 Exemplaren erschienene Chronik, die zur Kirwa 2005 erstmals angeboten wurde, stieß auf sehr großes Interesse. Neben der Geschichte des Ortes enthält sie vor allem eine Übersicht über die Schlichter Anwesen und ihre Besitzverhältnisse sowie die alten Hausnamen und zahlreiche Bilder aus dem 20. und zum Teil sogar 19. Jahrhundert. Viele davon stammen aus dem Schatz des Schlichter Foto-Chronisten Georg Reil.
Auch wenn noch einige Exemplare des Buches bei der Stadtverwaltung Vilseck vorrätig sind, zogen die beiden Autoren nun Bilanz. Sie übergaben den bisherigen Erlös von rund 1600 Euro an Vereine und Institutionen in Schlicht, die intensiv Jugendarbeit betreiben und so für die Zukunft von Schlicht arbeiten. Nun überreichten sie jeweils 400 Euro an die Werkvolkkapelle, die Feuerwehr, die Kindertagesstätte St. Martin und den 1. FC Schlicht.













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