21.06.2018 - 17:12 Uhr
VilseckOberpfalz

Erste Töne selbst geblasen

Die Werkvolkkapelle Schlicht zeigt im Lehrplan der musikalischen Früherziehung ihre Instrumente im Probenraum des Ensembles. Interessierte Eltern und Kinder sind der Einladung gefolgt. Damit sind die Plätze im Probenraum rasch rar.

Posaunen-Vorstellung mit allen gezeigten Instrumenten im Vordergrund
von Sabine KredlerProfil

(sak) Der Lehrplan sieht eine Vorstellung der Instrumente in der Theorie vor - diese wollte Anni Geier etwas aktiver und interessanter für die Kinder gestalten. Deshalb wurden auch Ausbilder und Schüler der Werkvolkkapelle mit eingeladen. Nach der jeweiligen Vorstellung der Instrumente in der Theorie wurden alle praktisch von Nachwuchsmusikern, Aktiven und Ausbildern präsentiert, aber erst als Geier die Instrumente richtig erklärt hatte.

Alles Holzinstrumente

Los ging's mit der Blockflöte - für Früherziehungskinder das interessanteste Instrument, weil es im Normalfall das erste ist, das an die Früherziehungsausbildung anschließt. Warum die Blockflöte ihren Namen hat und wo sich der "Block" in der Flöte überhaupt befindet, erklärte Geier im Detail. Danach wurden Querflöte, Klarinette und Saxofon erläutert. Warum Querflöte und Saxofon zu den Holzblasinstrumenten zählt, war vielen nicht klar - weil ja beides aus Metall ist. Aber die Erklärung ließ nicht lange auf sich warten - und so war dann doch alles ganz klar. "Logisch, alles sind Holzblasinstrumente" war von den Kindern zu hören.

Danach wurden Einzelheiten von Trompete, Flügelhorn, Horn, Tenorhorn/Bariton, Posaune und Tuba erklärt. Warum hat das Flügelhorn keine Flügel? Was ist überhaupt der Unterschied zur Trompete? Und dann gibt es auch noch Konzert- und Jazz-Trompeten.

Weiter ging's mit der Posaune. Für die Anwesenden war das sehr interessant, was die Posaune alleine durch bewegen des "Zuges" für Töne von sich gibt. Danach durften die Kinder den Tönen der Tuba lauschen und stellten fest, dass sich das aber sehr tief anhören würde. Im Vergleich zu einem Trompetenmundstück sei das der Tuba, wie auch das Instrument selbst, riesengroß.

Immer tiefer

Anni Geier legte dar, dass eine Tuba aus über fünf Metern Rohr besteht und viel Luft nötig ist, um das Instrument spielen zu können. Dass die Instrumente je größer, immer tiefer im Klang wurden, hatten die Kinder gleich raus. Auch das Schlagzeug wurde mit allen Facetten und vielen kleinen Percussions-Instrumenten vorgestellt.

Das beste an diesem Termin war wohl der praktische Teil für die Kinder, sie durften unter Anleitung Instrumente selbst ausprobieren. Anfangs sehr zögerlich, trauten sie sich dann doch, den Instrumenten einige Töne zu entlocken.

Danach hatten die Eltern noch die Möglichkeit, sich über Ausbildung, Instrumente und Organisatorisches zu erkundigen. Eine weitere Schnupperstunde findet am Mittwoch, 12. September, um 19 Uhr im Probenraum statt. Die Ausbildung der neuen Musiker, ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene beginnt im Oktober. Informationen gibt's jederzeit beim Vorstand oder unter www.wvk-schlicht.de .

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