25.11.2020 - 12:53 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Kritik an Auskünften zur Waldrodung im Gemeinderat Schmidgaden

von Richard AltmannProfil

Redebedarf bestand in der Sitzung des Gemeinderats Schmidgaden hinsichtlich des Protokoll der Oktober-Sitzung. Ratsmitglied Hans-Jürgen Flierl (FWG Trisching) sagte, er fühle sich in Sachen der weiteren geplanten Photovoltaikanlage bei Hartenricht hintergangen. Nach Erteilung des Rederechts habe der Antragsteller in der Sitzung falsche Informationen zur Waldrodung vorgetragen, so Flierl. Bürgermeister Josef Deichl sagte dazu, dass ein entsprechender Einwand bei der ersten Auslegung im Bauleitplanverfahren auch durch den Gemeinderat möglich sei.

Andreas Altmann (FWG Rottendorf-Gösselsdorf) sprach den Beschluss an, der sich gegen die Erweiterung des Gewerbegebietes Schmidgaden wandte. Es komme nicht zur Geltung, dass das Abstimmungsergebnis knapp gewesen war. Es habe auch sieben Befürworter gegeben. Unter Berücksichtigung der vorgebrachten Einwände wurde das Protokoll genehmigt.

Aus nichtöffentlicher Sitzung teilte Bürgermeister Josef Deichl mehrere Beschlüsse mit: Bei den Straßen- und Kanalbauarbeiten in Rottendorf wurden mehrere Nachträge genehmigt. Beim Kindergartenneubau sind die Baumeisterarbeiten der Firma Altmann auf 384 000 Euro pauschaliert. Die Firma Rank wird die Attika (wand- oder mauerartige Erhöhung der Außenwand) für 27 723 Euro bauen. Die Teilleistung Estrich ging mit 69 500 Euro ebenfalls an die Firma Altmann.

Die Planungsleistungen zur Neugestaltung des Friedhofs Trisching wurden stufenweise an das Planungsbüro Lösch (Amberg) mit einer Gesamtangebotssumme von 28 242 Euro vergeben. Auch die Planung im Friedhof Schmidgaden übernimmt das Büro Lösch für 54 594 Euro, wobei Los 1 erst nach Abschluss einer neuen Friedhofsvereinbarung vergeben wird. Für die Grundschule Rottendorf wurden IT-Gerätschaften für 21 867 Euro angeschafft. Der Bruttobetrag wird vom Freistaat Bayern mit 90 Prozent gefördert.

Gemeinderat Erich Amann (FWG Trisching) gab die Mitteilung eines Bürgers weiter, dem in der Gemeindeverwaltung ein Termin versagt worden sein soll. Laut Bürgermeister Josef Deichl sei eine Person aus der Verwaltung positiv auf Corona getestet worden. Deshalb sei mehrfach ein Hinweis veröffentlicht worden, dass Bürger nur in dringenden Fällen und nach Terminvereinbarung im Rathaus vorstellig werden können.

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