15.06.2020 - 09:42 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Renovierung der Trischinger Kirche vor dem Abschluss

Seit Anfang September wird der Innenraum der Filialkirche Maria Unbefleckte Empfängnis in Trisching saniert. Nun gehen die Renovierungsarbeiten langsam auf ihr Ende zu.

Die Arbeiten in der Filialkirche in Trisching sind nahezu abgeschlossen. Gottesdienst kann schon gehalten werden
von Richard AltmannProfil

Die Filialkirche Trisching wurde in den Jahren 1960 bis 1962 errichtet. Der Neubau war notwendig geworden, da das bisherige Gotteshaus, die St. Nikolaus-Kirche am Dorfplatz, nicht mehr ausreichte und auch aus Platzgründen nicht erweitert werden konnte. Die Bevölkerungszahl in Trisching war nach Kriegsende stark angestiegen, so dass der Neubau notwendig wurde. Der damalige Weihbischof Josef Hiltl erteilte am 23. September 1962 den kirchlichen Segen.

Nun war die Kirche in die Jahre gekommen. In den vergangenen fast 60 Jahren wurde das Gotteshaus zwei Mal außen renoviert. Im Jahr 1978 wurde der Innenraum saniert. In den vergangenen Jahren standen deshalb abermals Instandsetzungsarbeiten auf dem Programm: Nachdem die Arbeiten im Außenbereich 2013 abgeschlossen waren, wurde der Antrag auf die Innensanierung gestellt.

Allerdings dauerte es einige Jahre bis zur Erstbegehung durch die Diözese. Anschließend konnte die Kirchenverwaltung Trisching festlegen, welche Maßnahmen zum Zug kommen sollen. Es wurden die elektrischen Anlagen teilweise neu verlegt. Außerdem wurden in die Kirchenbänke Einbauten gemacht, die es Kirchenbesuchern mit Hörgeräten erleichtert, etwas zu hören. Die Kirchenbänke wurden ausgebaut und neu überarbeitet. Der Holzboden unter den Kirchenbänken wurde erneuert, eine neue Heizung eingebaut. Auch die Sakristei und die Ministrantenkammer wurden komplett saniert und mit neuem Boden und neuen Möbeln ausgestattet. Diese sind bis dato aber noch nicht geliefert.

Die gesamte Kirche erhielt einen neuen Anstrich. Dabei wurden die Altarbilder farblich unterlegt. Die Kreuzwegstationen sowie sämtliche Bilder im Gotteshaus wurden ebenfalls erneuert. Das Lichtband im Altarraum erhielt eine Isolierverglasung. Der gesamte Steinboden wird außerdem aufgearbeitet und mit neuen Teppichen belegt.

Einige Maßnahmen stehen zwar noch aus, aber seit drei Wochen kann der Gottesdienst wieder in der Marienkirche stattfinden. Von September bis zur Corona-Pause fand der Gottesdienst am Sonntag und Freitag in der St.-Nikolaus-Kirche statt. Die Gesamtkosten für die Sanierung betragen rund 500 000 Euro. Davon gibt es einen Zuschuss durch die Diözese von fast 50 Prozent.

Während der Arbeiten sind noch einige Maßnahmen dazu gekommen, die bei der Planung noch nicht so vorgesehen waren. Darunter fällt die komplette Sanierung der Kirchenbänke. Die Mehrkosten dafür betragen etwa 450 Euro. Nun hat sich die Kirchenverwaltung entschlossen, sogenannte Stuhlpatenschaften anzubieten. Jeder, der die Mehrkosten übernimmt, wird auf das Schild der ursprünglichen Bankspender geschrieben. Bisher gab es 17 Spender. Die Kirche verfügt über 33 Kirchenbänke, es sind also noch 16 Stück frei.

Wer spenden möchte, kann dies auf dem Konto bei der Sparkasse im Landkreis Schwandorf (Iban: DE20 7505 1040 0570 1153 60, Bic: BYLADEM1SAD) tun. Alle Spender erhalten eine Spendenquittung. Es sind aber auch sonst Spenden für die Sanierung der Kirche willkommen.

Vor einigen Wochen war die Filialkirche Trisching noch eine Baustelle.
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