04.11.2018 - 19:15 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Straßenbau: Die Entwürfe präsentiert

Nach der Wasserleitungserneuerung im Ortsteil Rottendorf sind die Straßen wieder herzustellen. Aufgrund der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge kommen auf die Bürger keine direkten Beiträge mehr zu. Das Planungsbüro legt die Planung vor.

Die Gemeinde Schmidgaden errichtete acht Buswartehäuschen. Die Gesamtkosten liegen einschließlich Bauhofleistungen bei rund 130 000 Euro. Der Freistaat Bayern gewährte einen Zuschuss in Höhe von 40 000 Euro.
von Herbert RohrwildProfil

In der Juli-Sitzung stellte das beauftragte Büro bereits die Ausführungsplanungen für die Straßenzüge "Dorfstraße", "Hohersdorfer Straße" und "Dorfstraße in Inzendorf" vor, erinnerte Bürgermeister Josef Deichl. Für diese Straßen wurde ein Förderantrag auf der Grundlage des Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes gestellt.

Ferdinand Leidner vom Planungsbüro Seuß (Amberg) führte nun die Pläne für die drei weiteren Straßen "Am Schulberg", Kajetanweg" und "Zum Kalvarienberg" anhand einer Präsentation vor Augen und besprach bei jeder Maßnahme Besonderheiten: Beispielhaft die Regelbreite von 4,75 Metern, technische Lösungen an Engstellen sowie die notwendige Erneuerung des Kanals in der Inzendorfer Straße und die Planung der Hausanschlüsse für Glasfaseranbindung beim gesamten Straßenbau.

Abschließend ging Leidner auf die Kostenschätzung (brutto) ein: Dorfstraße (700 000 Euro), Am Schulberg (407 000), Hohersdorfer Straße (437 000), Kajetanweg (114 000), Zum Kalvarienberg (412 000) und Inzendorf-Dorfstraße (337 000).Unter Berücksichtigung der vorgebrachten Änderungen erteilte das Gremium das einstimmige Votum.

Aus der nichtöffentlichen Sitzung gab der Bürgermeister einige Beschlüsse bekannt: Mit Landschaftsbauarbeiten (Ausgleichsflächenanpflanzung durch die Baugebiete Schmidgaden-West III, Marberg und Inzendorf-Finkenlohe) wurde die Firma Wifling, Hohenfels (88 738 Euro) betraut. Im Zuge des Bundesbreitbandförderprogramms übernimmt die Gemeinde für die Erschließung der letzten 19 Anwesen einen Eigenanteil von etwa 380 000 Euro. Für den Bau von Feldwegen in Zusammenarbeit mit den Jagdgenossenschaften Schmidgaden, Rottendorf und Gösselsdorf sind 50 000 Euro vorgesehen: In der Gemarkung Schmidgaden (etwa 8500 Euro), Rottendorf (27 000 Euro) und Gösselsdorf (9000 Euro). Für das Abfräsen von rund 27 Kilometer Bankette übernahm die Gemeinde die Kosten.

Vier Bauanträge lagen vor. Nichts einzuwenden gab es gegen den Abriss der Halle und den Neubau eines landwirtschaftlichen Betriebsgebäudes durch Friedrich Ries (Hohersdorf) sowie die Errichtung eines Bienenhauses durch Josef Scheibl aus Fensterbach. Dominik Wiesgickl aus Rottendorf beabsichtigt, ein Wohnhaus mit Doppelgarage nahe der Kreisstraße in Rottendorf zu errichten. Das Vorhaben erhielt das Einverständnis mit der Maßgabe, bei der Genehmigungsfähigkeit auch die benachbarte Schreinerei und die landwirtschaftlichen Betriebe im Umfeld zu berücksichtigen. Johann und Franziska Götz aus Inzendorf beantragten den Bau eines landwirtschaftlich genutzten Steges über den Hüttenbach. Der Gemeinderat stellte den Antrag zurück: Ohne Abstimmung soll ein gemeindliches Grundstück überbaut werden und die Nachbarunterschriften fehlen. Die Untere Naturschutzbehörde und das Wasserwirtschaftsamt sind zu hören.

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