Schmidgaden
29.04.2022 - 13:35 Uhr

Verdächtiger Fund bei Verkehrskontrolle auf A6-Parkplatz Stockerholz

Bei einer Schwerpunktkontrolle stößt die Polizei auf hochwertige Akkubaumaschinen und eine große Menge Bargeld. Der Verdacht der Hehlerei und Geldwäsche steht im Raum.

Die Polizei entdeckte 21 Akku-Baumaschinen. Der Verdacht der Hehlerei steht im Raum. Bild: Verkehrspolizei Amberg/exb
Die Polizei entdeckte 21 Akku-Baumaschinen. Der Verdacht der Hehlerei steht im Raum.

Auf dem Autobahnparkplatz Stockerholz bei Schmidgaden in Fahrtrichtung Waidhaus setzte die Verkehrspolizei Amberg am vergangenen Donnerstag zu einer Schwerpunktkontrolle mit der Thematik "Ablenkung" im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention an.

"Erstaunlicherweise wurde hierbei tatsächlich nur ein Verkehrsteilnehmer, welcher während der Fahrt sein Mobiltelefon benutzte, beanstandet", so die Polizei. Darüber hinaus wurde während dieser Kontrolle ein Kleinbus mit Anhänger und einer zulässigen Gesamtmasse von 4000 Kilo kontrolliert. Die Beamten stellten fest, dass der Fahrer im Alter von 48 Jahren nicht im Besitz einer dafür benötigten Fahrerlaubnis der Klasse BE ist. Ihn erwartet nun eine Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Polizeibeamten unterbanden die Weiterfahrt. Der Mann musste vor Ort eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Vorwiegend Hilti-Maschinen

Gegen Ende der Schwerpunktkontrolle wurde von einem zivilen Kontrollteam der VPI Amberg ein Kleintransporter mit serbischer Zulassung angehalten und kontrolliert. Auf Nachfrage was die beiden Personen denn geladen hätten, gaben der 48-jährige Fahrer und sein 26-jähriger Mitfahrer an, es handle sich um Baumaschinen, welche sie von Frankreich nach Serbien bringen sollen. Bei der Sichtung des Laderaum wurden insgesamt 21 hochwertige Akkubaumaschinen, überwiegend von der Firma Hilti, entdeckt.

"Einen Eigentumsnachweis dafür konnten die beiden Männer nicht vorweisen". Laut Polizei erwartet die sie ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Hehlerei. Die Baumaschinen wurden sichergestellt, um die Eigentumsverhältnisse zu klären.

Tasche mit 20 000 Euro

Damit war es aber bei dieser Kontrolle noch nicht genug, denn die Zivilbeamten fanden bei der Durchsuchung einer Tasche 20 000 Euro mit unklarer Herkunft. "Da keiner der Personen schlüssige Angaben über die Herkunft der Barmittel machen konnte, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Amberg auch das Geld sichergestellt und ein Verfahren wegen des Verdachtes der Geldwäsche eingeleitet", heißt es in der Mitteilung der Verkehrspolizei. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen konnte die Fahrt nach Serbien fortgesetzt werden.

 
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