15.10.2019 - 16:11 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Viel Spaß in der "Bienenweide"

Im neuen Baugebiet "Schmidgaden West IV" erhöhen eine Grünanlage und Fitnessgeräte den Wohnwert. Ein besonderes Augenmerk der Planer liegt auf den Kindern.

Auf Hochtouren laufen derzeit die Erschließungsarbeiten im Baugebiet „Schmidgaden West IV“: Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, dort neben einem Wiesenstreifen samt Weg auch Fitnessgeräte aufzustellen und einen Spielplatz zu bauen.
von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Für das neue Baugebiet der Kommune laufen derzeit die Erschließungsarbeiten. Wie Gottfried und Thomas Blank vom gleichnamigen Landschaftsarchitekturbüro dem Gemeinderat in dessen Sitzung darlegten, soll auf dem Areal zwischen den Grundstücken auch ein Wiesenstreifen samt Weg, bepflanzt mit kleinen Bäumen, angelegt werden. Ins Gespräch brachten die Landschaftsarchitekten auch ein paar Fitnessgeräte im Bereich des Grünzugs. Die Kosten dafür bezifferten sie auf rund 60 000 Euro netto.

Erich Amann erkundigte sich, inwiefern die Geräte gewartet werden müssten. "Sie sind ziemlich wartungsfrei", entgegnete Landschaftsarchitekt Blank. Im Gemeinderat stieß der Vorschlag generell auf offene Ohren - vorausgesetzt, diese Summe wird auf die Grundstücke umgelegt. "Das passt gut in die heutige Zeit", sagte zum Beispiel Lydia Magdalena Schimmer.

Inmitten des Baugebiets soll auch ein Spielplatz angelegt werden. Die "Bienenweide" - so der Name - bietet kleinen und großen Kindern Spaß. So sind dort zum Beispiel eine große Spielkombination mit Rutsche, Kletterseilen oder Schaukeln für die älteren Kinder sowie ein Häuschen mit Rutsche und Sandkasten für die Jüngeren vorgesehen. Weitere Spielgeräte ergänzen das Angebot. An die Eltern ist natürlich auch gedacht: Auf zwei Bänke können sie sich setzen, während der Nachwuchs auf der "Bienenweide" tobt.

Bei der Frage nach der Umzäunung sprach sich der Gemeinderat dafür aus, auf einen Zaun zu verzichten, nachdem der Spielplatz an drei Seiten an Grundstücke grenzt, die ohnehin wohl eingezäunt werden. Die Kosten bezifferte Gottfried Blank auf rund 80 000 Euro netto. Bei zwei Gegenstimmen befürwortete der Gemeinderat den Vorschlag.

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