19.03.2020 - 15:07 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Weltgebetstag der Frauen in Schmidgaden

Land Simbabwe steht diesmal im Fokus der Andachten

Beim Weltgebetstag der Frauen war die Mitte als Schnecke in den Landesfarben mit kleinen Symbolen geschmückt.
von Alois DirriglProfil

Wie fast alle Frauen auf der ganzen Welt feierten auch die Frauen Schmidgadens den Weltgebetstag. Diesmal stand das Land Simbabwe im Mittelpunkt. Früher handelte das Großreich Simbabwe mit Elfenbein, Gold und Hirse. Seit der Unabhängigkeit von der britischen Führung befindet sich das Land in einer Wirtschaftskrise. Offiziell garantiert Simbabwes Verfassung zwar die Gleichberechtigung von Mann und Frau, dennoch dominieren, vor allem auf dem Land, noch immer Polygamie, Zwangsverheiratung und vielfältige Diskriminierung. Wie überall auf der Welt leiden besonders die Frauen darunter, denn sie wissen nicht, wie sie ihre Familien satt bekommen. Viele sind für die Familie alleine verantwortlich, weil die Männer auf der Suche nach Arbeit in die Städte gezogen sind.

Das Weltgebetstagsmotto lautete deshalb. "Steh auf und geh!", das in den Texten und Liedern immer wieder präsent war. Maria Lippert und Gerda Six hatten wieder viel Mühe auf sich genommen und diesen Tag gut vorbereitet. Die Mitte war als Schnecke in den Landesfarben mit kleinen Symbolen geschmückt. Der große Kreis der Frauen zeigte, dass der Weltgebetstag etwas besonderes ist und immer gut ankommt. Zum Ende ließ die Vorsitzende Gerda Six eine Unterschriftenliste für eine Schuldenumwandlung dieses armen Landes durchgehen, wo sich die Mitglieder eintragen sollten.

Nach dem informativen Teil, ließen sich die Frauen die Kostproben, die von den Vorstandsmitglieder selbst zubereitet wurden, schmecken. Es gab Kohlgemüse mit dem Nationalgericht "Sadza" = Maisbrei, Süßkartoffelsalat, gebratenen Reis mit Gemüse, dazu Affenbrot-Bananenkuchen, Vanillekuchen und Tee. Dabei war der Diskussionsbedarf der Frauen enorm, so dass es diesmal ein längerer Abend wurde.

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