12.07.2019 - 16:12 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Willkommen daheim in Schmidgaden

Bedingt durch die neuen Baugebiete hat die Ortschaft Schmidgaden in den letzten vier Jahren einhundertachtzig Neubürger zugezogen. Die „alten“ Bürger luden die „neuen“ Bürger zum Kennenlernen ein.

Die Neubürger konnten sich umfangreich informieren .
von Richard AltmannProfil
Dank eines Sponsors waren die Getränke für die Neubürger an diesem Nachmittag frei.
Bürgermeister Josef Deichl und die Ortsvereine richteten für Neubürger einen Kennenlern-Nachmittag aus.

Bedingt durch die neuen Baugebiete sind in Schmidgaden in den vergangenen vier Jahren 180 Bürger zugezogen. Die alten Bürger luden die neuen nun zum Kennenlernen ein. Einmal im Vierteljahr treffen sich die Verantwortlichen der Vereine zu einer Besprechung, dabei wurde die Idee geboren, sich doch einmal in einer konzentrierten Veranstaltung den Neubürgern vorzustellen.

Bürgermeister Josef Deichl, der von der Idee ebenfalls begeistert war, sicherte die Unterstützung der Gemeinde zu. Das ganze Projekt lief unter dem Titel "Willkommen daheim". Vereine und Kommune wurden von der katholischen Pfarrei sowie der evangelischen Kirchengemeinde Schwarzenfeld unterstützt. Als Veranstaltungsort wurde der Vorplatz beim Rot-Kreuz-Haus gewählt, auf dem üblicherweise die Dorfkirchweih stattfindet. Von den beteiligten Vereinen hatte jeder einen Stand. Die Feuerwehr zum Beispiele stellte ihre beiden Fahrzeuge und Geräte aus. Der 1. FC bot Torwandschießen an, und auch der Gymnastikclub, der mitgliederstärkste Verein im Ort, sorgte für Bewegung.

Eingeladen wurden insgesamt 180 Personen. Dieser sind 41 gefolgt. Bürgermeister Josef Deichl dankte den Vereinen und Organisationen für die Bereitschaft, diesen Tag auszurichten. Er wünschte den Neubürgern, dass sie sich rasch einleben und so Anschluss finden in der Gemeinde. Wenn bei den Neuen nachgefragt wurde, warum sie nach Schmidgaden gezogen seien, spielte wohl das günstige Bauland eine Rolle. Aber für viele war es auch das Landleben, das sie gezielt gesucht haben. Vor allem für junge Familien, die aus den Städten wie Schwandorf zuzogen sind, war es wichtig, Schulen vorzufinden, die noch nicht mit Problemen belastet seien wie in größeren Orten.

Ein Kriterium, nach Schmidgaden zu ziehen, sei auch die sehr günstige Verkehrsanbindung an die A 6 und die gute Infrastruktur in Sachen Kinderbetreuung gewesen. Eine weitere Rolle spielte auch die Lage des Baugebietes. Für einige hat es den Weg zur Arbeit merklich verkürzt.

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