Nichts ging mehr am Montagabend auf der A6 zwischen Nabburg und Schmidgaden. Eine Schwerpunktkontrolle des Zolls war der Grund für Stau und Verzögerungen auf rund zehn Kilometern. Die Beamten hatten den Verkehr von zwei Fahrspuren auf eine und anschließend über den Parkplatz "Stocker Holz" geleitet. Dort waren laut Michael Lochner vom Hauptzollamt Regensburg rund 50 Zollbeamte beschäftigt, Autos, LKW und Personen zu überprüfen. Im Einsatz waren unter anderem auch Diensthundeführer mit Drogen- und Bargeld-Spürhunden sowie ein mobiles Röntgengerät um Reisegepäck "unter die Lupe zu nehmen". Unterstützt wurden die Zollbeamten von Einsatzkräften der Polizei sowie der Bundespolizei.
Eine Kontrollaktion dieser Größe verursacht laut Michael Lochner natürlich Verkehrsbehinderungen. Diese seien aber unvermeidlich. Die Beamten versuchten die Einschränkungen in Grenzen zu halten. Auf aufgetretene Gefahrensituation am Stauende wolle man besser reagieren. Michael Lochner betont, dass man versuchen wolle, in größerem Abstand zur Kontrollstelle auf den Einsatz hinzuweisen. Dies sei aber nicht möglich, wenn Auto- und LKW-Fahrern noch eine Ausfahrt zur Verfügung steht. Schließlich wolle man kein "Umfahren der Kontrolle" möglich machen.
Das Ergebnis der Kontrolle am Dienstag ist laut Michael Lochner im üblichen Bereich. Die Beamten stellten Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, fehlende Ausweispapiere und Führerscheine fest und entdeckten rund 7800 unversteuerte Zigaretten.













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