24.05.2019 - 11:35 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

50 Jahre für die Kameradschaft

Die Reservistenkameradschaft aus Schmidmühlen kann auf 50 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Dieses halbe Jahrhundert wurde natürlich gebührend gewürdigt und gefeiert.

Kirchenzug durch Schmidmühlen
von Autor POPProfil
Kranzniederlegung am Kriegerehrenmal bei der Pfarrkirche
Die Pateneinheit würdigte die lange Patenschaft mit einer Ehrenurkunde
Der Reservistenverband überreichte eine Ehrengabe

(pop) Zahlreiche Krieger-, Soldaten und Reservisten- kameradschaften kamen nach Schmidmühlen, um zusammen mit den Vereinen der Gemeinde die Verbundenheit mit der örtlichen Reservistenkameradschaft zu bezeugen. Der Tradition entsprechend nahm das Jubiläum mit einem Kirchenzug und einem Gottesdienst seinen Auftakt. Pfarrer Werner Sulzer blickte dabei zurück in die Zeit der Vereinsgründung und betonte, dass die Gründer der Reservistenkameradschaft bewusst das Wort "Kameradschaft" gewählt hätten.

Für Frieden einsetzen

Viele Soldaten, die auf ihre Bundeswehrzeit zurückblicken, so Pfarrer Sulzer, erinnerten sich an eine gute Kameradschaft. Die viel Positives in sich berge, aber auch immer wieder kritisch hinterfragt werden müsse. Beim Gedenken an die gefallenen und vermissten Kameraden mahnte der Geistliche, sich weiterhin für den Frieden einzusetzen.

Vorsitzender Paul Böhm und Major Wolfgang Tauschke, der Kompaniechef der Pateneinheit, die 1. Kompanie des Logistikbataillons 472, legten am Ehrenmal einen Kranz nieder. Das Vereinsjubiläum wurde im Areal des Hammerschlosses gefeiert. Vorsitzender Paul Böhm blickte dabei auf fünf Jahrzehnte Vereinsarbeit, mit viel Höhen aber auch einige Tiefen, zurück. Zunächst dankte er den bisherigen Vorsitzenden der RK, dem Gründungsvorsitzenden Eduard Braun, Karl Ehrnsberger, Detlef Schossland, Gerd- Heinz Schmitz, Michael Wagner, Lothar Ebner und Alfred Geitner für die Bereitschaft, Verantwortung für die Reservistenkameradschaft zu übernehmen.

Fünf Jahrzehnte Vereinsgeschichte würden auch 50 Jahreshaupt-, 600 Monatsversammlungen und rund 1500 Veranstaltungen bedeuten. Als am 9. Januar 1968 die Reservistenkameradschaft gegründet wurde, sei es der Grundgedanke gewesen, Wehrpflichtigen, Zeitsoldaten oder Berufssoldaten gleichermaßen nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr eine organisierte Heimat auf kameradschaftlich ausgerichtete Basis zu bieten. Gesellige Veranstaltungen, die Pflege der Kameradschaft und die militärische Weiterbildung seien damals die Leitgedanken gewesen, denen die Reservisten bis heute treu geblieben seien.

Lob und Urkunde

Ein bedeutender Schritt in der Vereinsgeschichte war laut Böhm der Zusammenschluss der RK mit dem damaligen Kriegerverein. Am 14. Juli wurden die verbliebenen Kameraden des Kriegervereins zu Ehrenmitgliedern der RK Schmidmühlen ernannt. Auch wenn die Reservisten "in die Jahre gekommen" seien, der Kameradschaftsgeist sei und bleibe lebendig. Der Schirmherr, Bürgermeister Peter Braun, gratulierte für die jahrzehntelange Arbeit und überreichte einen Scheck. Der stellvertretende RK-Landesvorsitzende Werner Gebhard und Kreisvorsitzender Bertram Gebhard lobten die ausgezeichnete Arbeit der RK aus Schmidmühlen. Major Wolfgang Tauschke überreichte zusammen mit den Soldaten eine Dankesurkunde.

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