06.06.2019 - 16:01 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Bauschäden im Siedlungsgebiet machen Probleme

Bauschäden waren ein großes Thema bei der Sitzung des Marktgemeinderates. Arbeiter haben bereits begonnen, die Probleme zu beheben.

Bauschäden im Bereich der Bergstraße beim Buswendeplatz bereiten Probleme. Nicht unerhebliche Bodensetzungen machen umfangreiche Nachbesserungsarbeiten erforderlich. Hinzu kommen noch Setzungen im Kanalbereich.
von Paul BöhmProfil

Wie es bei der Sitzung in Schmidmühlen hieß, sind die Bauschäden sowohl im Bereich der Bergstraße als auch im neuen Wohnbaugebiet Lauterachblick und im neuen Gewerbegebiet aufgetreten. Sowohl im Bereich des Buswendeplatzes und der Haltestelle habe es im Bereich der Straßenführung nicht unerhebliche Bodensetzungen gegeben. Im Straßenbereich müssen laut Gutachter an einigen Stellen die Teerdecke geöffnet und die Bodenverdichtung über dem Kanal nachgebessert werden.

Auf Anfrage teilte Bürgermeister Peter Braun in der Sitzung mit, dass die ausführende Firma die Baustelle bereits eingerichtet und begonnen habe, die Schäden abzuarbeiten. "Gutachter werden vor Ort sein, um die sachgemäße Ausbesserung der aufgetretenen Bauschäden zu überwachen", führte der Bürgermeister aus. Im Rathaus geht man davon aus, dass der Markt noch längere Zeit mit diesen Bauschäden beschäftigt sein wird, erfuhren die Markträte.

Neben dem Komplettausbau der Harschhofer Straße wird es heuer einige andere kleinere Straßensanierungen geben. Im Haushalt sind unter dem Titel Gemeindestraßen für dieses Jahr insgesamt 75 000 Euro vorgesehen. "Etwa 25 000 Euro hat uns der Winterdienst gekostet, dann bleiben uns noch 50 000 Euro für Straßenausbesserungsarbeiten übrig", rechnete Bürgermeister Braun dem Marktrat vor. Das Gremium ermächtigte die Verwaltung, Sanierungsarbeiten an Gemeindeverbindungsstraßen mit einem Gesamtbetrag von 25 000 Euro in den nächsten Monaten zu vergeben. Als vorrangig wurden die Ausbesserung der unteren Hauptstraße, der Brunnlettstraße und eines Teilbereiches in der Von-Spiering-Straße mit umfassender Risse-Beseitigung beschlossen. Gestartet werden soll laut Ratsbeschluss im Juli.

Seit Anfang Juni ist in Schmidmühlen die zweite Elektrotankstelle installiert und betriebsbereit. Eine E-Tankstelle findet man im Rathausbereich, eine zweite E-Tankstelle ist beim Parkplatz an der Mühlwiese in Betrieb gegangen. Verlegt werden soll die ZNAS-Bushaltestelle beim Parkplatz an der Mühlwiese. Bei der Bürgerversammlung hatten sich Bürger für einen anderen Standort eingesetzt, auch wegen der Lautstärke. Bei den Baugesuchen ging es um eine Voranfrage für den Neubau eines Doppelhauses mit zwei Doppelgaragen an exponierter Stelle im Bereich des Weinbergs. An der Zufahrt sollen keine Veränderungen vorgenommen werden. Wasser- und Kanalanschlüsse können hergestellt werden, so der Bürgermeister. Der Marktrat verwies auf die Lage des Grundstücks im FFH-Gebiet und anderen Schutzgebieten. Mit einer Gegenstimme wurde die Bauvoranfrage zur Entscheidung an das Landratsamt weitergeleitet.

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