Und es war eine äußerst gelungene Premiere in der reichhaltigen Faschingsgeschichte Schmidmühlens, nach der Renovierung des Gebäudes. Neben zünftiger Livemusik der Brezensalzer holten die Tänzerinnen das Flair eines „Golden Summers“ auf die Tanzfläche. Der Auftritt der Prinzengarde in den traditionellen Farben Rot-Weiß zeigte schon beim Einmarsch mit dem gesamten Hofstaat, dass der Fasching in Schmidmühlen „dahoam“ ist.
Präsident Manuel Wein und sein Team haben viel Zeit und Arbeit in die Vorbereitung investiert, um auch heuer wieder die Faschingssaison gebührend auszukosten und viele Menschen daran teilhaben zu lassen. Dafür gab es ein dickes Lob vom Landesverband.
Mit ihrem pulsierenden und ideenreichen Showtanz unter dem Motto „Golden Summer“ untermauerten die Schmidmühlener Gardemädels auch im 53. Jahr der Vereinsgeschichte des Faschingskomitees ihre führende Rolle in Sachen Bewegung, Gaudi und Frohsinn. Toll einstudierte Tänze zeigten schon die Bambini-, die Kinder- und die Jugendgarde zusammen mit dem Männerballett, die noch zu einem Showtanz unter dem Motto „Bayrisch Girls“ nach Mitternacht auf die Tanzfläche gekommen waren.
Für Faschingsprinzessin Marion Bauer hat sich heuer ein großer Traum ihres Faschingslebens erfüllt. Als Prinzessin Marion I. steht sie zusammen mit ihrem Prinzgemahl Fabian II. im Mittelpunkt des Geschehens. Seit 16 Jahren ist sie den Narren verbunden. Viele Jahre war sie selbst Gardekommandeuse und -trainerin in Personalunion gewesen.
Faschingsmäßig ist auch Fabian II. schon als Elferrat gut geprägt in die närrische Zeit gekommen. Doch ihr Einsatz als Gardetrainerin ist für sie eine besondere Herausforderung gewesen, um mit ihrer Mannschaft nicht nur neue Ideen zu kreieren, sondern auch die passende Musik auszuwählen und zu einem mitreißenden Soundtrack zusammenzuführen.
Von einem in allen Belangen hervorragend aufgestellten Verein sprach Vorstandsmitglied Sandra Vietze vom Landesverband der Ostbayerischen Faschingsgesellschaften: „Ihr habt ein tolles Vereinsgefüge, ihr seid ein Qualitätsbegriff im Landesverband, ihr habt tolle Garden und eine bemerkenswerte Jugendarbeit."
Wenn vier Faschingsgarden mit mehr als vierzig großen und kleinen Gardemädels samt Hofstaat zu einem dreifach tosenden „Schmidmühlen oho“ die heiße Phase des Faschings einläuten, dann gehören ihnen gleich auf Anhieb alle Herzen im unteren Vilstal.
Etwas besonderes ist heuer wieder der Wildererball am Samstag, 22. Februar, im altehrwürdigen Espachsaal im Goldenen Lamm. Ausklingen wird die „Golden-Summer-Zeit“ in Schmidmühlen mit dem Umzug am Faschingsdienstag, 25. Februar, und dem traditionellen Fischzug am Aschermittwoch.
















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