22.12.2019 - 13:34 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Gelunge Premiere: Ramona Fink Gospelgroup in Schmidmühlen

Zum ersten, wie viele hoffen aber nicht zum letzten Mal, gastierte Ramona Fink mit ihrer Gospelgroup in Schmidmühlen. Die Sänger hinterließen beeindruckende musikalische Fußspuren.

Premiere in Schmidmühlen: Die Ramona Fink Gospel Group begeisterte das Publikum.
von Autor POPProfil

Ruhige, manchmal schon fast sentimentale Stücke wechselten sich ab mit swingenden, bekannten Melodien aus Film und Fernsehen. Dabei gaben die Protagonisten den Liedern ihre eigenen Ton- und Farbnuancen - stimmig und kraftvoll, jedes der Lieder war ein tolles Erlebnis.

Echte Klassiker

Das Programm war eine Zeitreise durch die Geschichte von Pop, Soul und Gospel mit Traditionals wie "Joshua fit the Battle of Jericho" oder dem stimmungsvollen "Bridge over troubled Water". Bekannte Lieder wie "Amen" aus dem Film "Sister Act", "O happy Day" oder "Down by the Riverside"- echte Klassiker eines jeden gehaltvollen Gospelkonzerts - erklangen auch in Schmidmühlen.

Es dauerte nicht lang, bis Ramona Fink, Michael Deiml, Andrea Bibel und Toby Mayerl die Zuhörer im Hammerschlossstadel auf ihrer Seite hatten. Man spürte das fein abgestimmte Zusammenwirken der vier Musiker, die schon fast drei Jahrzehnte in der gleichen Besetzung aktiv sind. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, Musik und Musiker leben das Genre authentisch - da ist nichts Aufgesetztes, Gekünsteltes. Immer wieder setzten Ramona Fink, aber auch Andrea Bibel und Michael Deiml stimmliche Glanzpunkte, bestens musikalisch geleitet von Toby Mayerl am Piano. Die ausdrucksvollen Soul-Stimmen erinnerten manchmal an Tina Turner. Ein Beispiel hierfür war das "Amen" - im ersten Moment leise und gefühlvoll, dann kräftig.

Bei John Lennons legendärem "Imagine" hätte man die berühmte Stecknadel fallen hören können. Mit George Harrison kam noch ein weiterer Beatle zum Zug: "My sweet Lord" ist ein Klassiker, den die Zuhörer gerne mitsangen. Natürlich fehlte auch Weihnachtliches nicht.

Ohne Zugabe ließen die Zuhörer die Musiker nicht gehen. Mit "I'm dreaming of a white Christmas" entließen sie ihre Fangemeinde in eine Nacht. Die ließ erahnen, dass es keine weiße Weihnacht geben wird. Aber davon träumen kann man ja.

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