01.10.2019 - 09:25 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Kindergarten St. Georg in Schmidmühlen wird erweitert

Der Umbau und die Erweiterung des katholischen Kindergartens St. Georg in Schmidmühlen ist beschlossene Sache. Der Marktrat gab seine Zustimmung. Die Gesamtkosten für dieses Großprojekt liegen bei 1,6 Millionen Euro.

Auf 1,6 Millionen Euro ist der Um- und Erweiterungsbau des Kindergartens St. Georg in Schmidmühlen geschätzt. Mit den Bauarbeiten wird man im nächsten Jahr beginnen können, so die Information aus der Marktratssitzung. Träger des Kindergartens ist die Kirchenstiftung der Pfarrei St. Ägidius Schmidmühlen.
von Paul BöhmProfil

Die zuwendungsfähigen Kosten wurden von der Regierung der Oberpfalz auf 822 580 Euro festgestellt. Die Förderung des Staates liegt bei 88 Prozent und beträgt 724 000 Euro. Der Anteil der Kirchenverwaltung Schmidmühlen 533 000 Euro und der Anteil des Marktes Schmidmühlen wurde in der Sitzung mit 342 000 Euro genannt. Der Antrag der Katholischen Kirchenstiftung auf Förderung und Erweiterung und Umbau des Kindergartens St. Georg wird einstimmig getragen.

Wie Peter Braun informierte, wurden bisher 50 Plätze für Kinder ab zwei Jahren sowie 12 für unter Dreijährige im Katholischen Kindergarten St. Georg vorgehalten. Kinder unter drei Jahren würden dabei zweifach gewertet. Seit 1. September 2015 wird laut Braun zudem der Sportraum der Einrichtung als Räumlichkeit für eine Kindergartengruppe bis zur Einschulung genutzt. Bereits seit 2014 sei die Zahl der Krippenkinder annähernd jährlich um ein bis zwei Plätze mit Ausnahmegenehmigung erhöht worden.

Ziel ist es nach den Worten des Bürgermeisters, 97 Kindergartenplätze, davon 30 für die Krippe, zu schaffen. Hintergrund von Planungsüberlegungen für weitere Räume waren die Geburtenraten der vergangenen Jahre, von 2015, 2016, 2017 und 2018 mit 15, 16, 21 und 15 Geburten gewesen. Der Marktrat hatte bereits im September 2018 seine grundsätzlich Zustimmung für den weiteren Ausbau des Kindergartens gegeben.

Mit der Finanzierung des Tierheimbaues Amberg-Sulzbach und des Abschlusses eines Fundtiervertrages mit einem Tierschutzverein beschäftigte sich das Gremium auch. Doch eine Entscheidung, welchen Weg man gehen wird, ließ man letztendlich bis zur Novembersitzung offen. Wie Bürgermeister Peter Braun vorschlug, soll das Ergebnis der nächsten Bürgermeister-Dienstversammlung die Grundlage für eine Beschlussfassung in Schmidmühlen sein. Für den beabsichtigten Tierheimneubau und die Sanierung der derzeitigen Anlage nannte Bürgermeister Peter Braun ein Kostenvolumen von etwa 2,5 Millionen Euro, die im Raum stehen. Eine modulare Anlage, so wie sie vor mehreren Monaten besichtigt worden ist, würde auf etwa 1,4 Millionen Euro kommen, aber die Bauweise müsste auf offenem Terrain wegen der Anordnung der Baumodule erfolgen, hieß es.

Auf Grund mehrerer Anfragen bei benachbarten Einrichtungen haben die Schmidmühlener zwar eine Zusage des Schwandorfer Tierheimes bekommen. „Ein Euro pro Einwohner und eine Laufzeit von einem Jahr ist deren Prämisse“, informierte Bürgermeister Peter Braun.

Ersten Kostenschätzungen nach würde der Beitrag für den Tierheimneubau in Amberg für den Markt Schmidmühlen knapp 27 000 Euro Umlage bedeuten. Ein späterer Beitritt, so sieht es die Finanzierungsvariante des Tierheims Amberg vor, würde sich ab 2020 jedes Jahr um 15 Prozent verteuern. Der jährliche Tierheimbeitrag ist derzeit mit 1,5 Euro pro Einwohner kalkuliert.

Bei der Satzung für die Benutzung von öffentlichen Einrichtungen sowie der Entgeltsatzung wurde die zeitliche Befristung herausgenommen.

Am Sonntag, 10. November, ist zum traditionellen Oberpfälzer Heimattag ins Hofbräuhaus nach München eingeladen, erfuhren die Räte. Um 11.30 Uhr ist Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Peter. Beginn der Sitzweil ist um 13.30 Uhr. Interessierte Bürger können sich bei der Gemeindeverwaltung zum Mitfahren anmelden. Es wird ein Kleinbus eingesetzt. Ausrichter ist dieses Jahr die Gemeinde Eschlkam aus Anlass des 100. Todesjahres von Maximilian Schmidt, genannt Waldschmidt.

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