28.04.2020 - 15:13 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Schmidmühlener Marktrat beschließt Ausbau der Hammerbergstraße

Einstimmig genehmigte der Marktgemeinderat in seiner letzten Sitzung die Jahresrechnung für 2019 mit einem Gesamtvolumen von 10,6 Millionen Euro. Erfreulich: die Gebühren für Wasser und Kanal können leicht gesenkt werden.

Ein Teilstück der Hammerbergstraße wird neu asphaltiert. Die Kosten dafür belaufen sich auf knapp 39000 Euro. Ebenfalls fertiggestellt wird in den nächsten Tagen die Siedlungsstraße im Wohnbaugebiet Ledererhang.
von Paul BöhmProfil

Der Verwaltungshaushalt Schmidmühlen hat mit 4,9 Millionen Euro abgeschlossen, der Vermögenshaushalt mit 5,7 Millionen Euro. Aus dem Vermögenshaushalt können dem Haushaltsjahr 2020 1,1 Millionen Euro zugeführt werden. Die Zuführung zu den allgemeinen Rücklagen betrug 1,4 Millionen Euro betragen.

Beschlossen hat der Marktgemeinderat auch den Ausbau des Schmidmühlener Teilstückes der Gemeindeverbindungsstraße von Schmidmühlen in Richtung Hammerberg auf einer Länge von etwa 250 Metern. Die zu asphaltierende Fläche beträgt 1250 Quadratmeter sowie etwa 500 Meter Bankettausbau. Für die Straßenverstärkung mit einer Tragdeckschicht und Feinschicht gibt der Markt knapp 39000 Euro aus. Die Maßnahme soll schon in den nächsten Wochen angegangen werden, wenn die Feinschicht in der Siedlungsstraße Ledererhang aufgebracht wird.

Erfreulich für den Bürger war folgende Meldung des Bürgermeisters Peter Braun: Die Wassergebühren und die Abwassergebühren steigen nicht, sie können sogar leicht gesenkt werden: Neu kalkuliert wurde der Wasserpreis der Schmidmühlener Wasserversorgung für die nächsten vier Jahre. Die Gebühr beträgt ab 1. Juni 1,40 Euro pro Kubikmeter (vorher 1,43 Euro) entnommenen Wassers.

Für eine Bauwasserentnahme ohne Wasserzähler werden je angefangene 100 Kubikmeter umbauter Raum des zu errichtenden Gebäudes pauschal 14 Euro berechnet (bisher 14,30 Euro). Für die Einleitungsgebühr von angeschlossenen Grundstücken beträgt die Gebühr 2,45 Euro ab 1. Juni pro Kubikmeter Abwasser (bisher 2,50 Euro).

Wie Bürgermeister Peter Braun aus einem Schreiben der Kommunalaufsicht des Landratsamtes Amberg-Sulzbach informierte, hat es sowohl bei der Marktgemeinderats- als auch bei der Bürgermeisterwahl keine Feststellungen von Seiten der Rechtsaufsichtsbehörde gegeben.

An Baugesuchen genehmigte der Marktgemeinderat die Errichtung eines Carports in der Herzog-Ludwig-Straße, je einen Neubau eines Wohnhauses mit Garage in der Bahnhofstraße, am Ledererhang und im Wohnbaugebiet Lauterachblick sowie einen Wohnhausbau mit Stellplätzen am Ledererhang.

Auf Nachfrage von Marktgemeinderat Peter Meyer informierte Braun, dass im Bereich der Grundschule als auch des Kindergarten wegen der Corona-Pandemie noch keine Informationen für die Öffnung vorliegen.

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