Dass man irgendetwas vergisst zum Aufräumen ist ja menschlich. Aber wenn man bewusst seine Abfälle nach einer Party liegen lässt oder irgendwo am Waldrand verstreut, dann muss man schon an das Gewissen derjenigen appellieren, die das verursacht haben.
Bei der Heimkehrerkapelle auf dem Theilberg in Schmidmühlen, am sogenannten Tummelplatz, sieht es so aus, als ob Vandalen gehaust hätten. Ob es eine Corona-Party war, lässt sich wohl nicht mehr feststellen. Neben und hinter der Kapelle lagen Weinflaschen, Papiertüten mit irgendwelchen schon in Gärung übergegangenen Speiseresten und ein ganzer Schwung von Gastpatronen, wie sie in einem Dosierer für Schlagsahne verwendet werden. Ganz abgesehen von zurückgelassenen menschlichen Exkrementen, die dort wohl keine verantwortungsbewussten Bürger zurückgelassen haben. Von Mitgliedern der Reservistenkameradschaft, die sich um die Heimkehrerkapelle kümmern, wurden die unschönen Hinterlassenschaften jetzt eingesammelt und entsorgt.
Das Kuriosum liegt freilich darin, dass der "Tatort" nicht einmal einen Steinwurf vom Schmidmühlner Mohnfeld liegt, das in den vergangenen Wochen für viel Freude gesorgt hat. So kann es sein: Schöne und weniger schöne Dinge liegen manchmal so nahe beieinander.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.