Schnaittenbach
27.05.2019 - 16:04 Uhr

Ausschuss auf Spielplatz-Tour in Schnaittenbach

Zwei Kinderspielplätze hat der Schnaittenbacher Bauausschuss besichtigt. Der eine hat mit morschen Balken zu kämpfen, weshalb die Schaukel gesperrt ist. Der andere soll gar verlegt werden - zumindest wollen das zwei Familien erreichen.

Die Schaukel am Spielplatz in Holzhammer, die wegen des Holzschwamms morsch geworden ist, wird durch eine Stahlkonstruktion ersetzt. Dies entschied der Bauausschuss von Schnaittenbach, als er diesen und noch einen weiteren Spielplatz unter die Lupe nahm. Bild: e
Die Schaukel am Spielplatz in Holzhammer, die wegen des Holzschwamms morsch geworden ist, wird durch eine Stahlkonstruktion ersetzt. Dies entschied der Bauausschuss von Schnaittenbach, als er diesen und noch einen weiteren Spielplatz unter die Lupe nahm.
Der Spielplatz Bürgerwald/Ehenbach, der nach Wunsch von zwei Familien aus der Ehenbachstraße verlegt werden soll Bild: e
Der Spielplatz Bürgerwald/Ehenbach, der nach Wunsch von zwei Familien aus der Ehenbachstraße verlegt werden soll

Beim Spielplatz in Sitzambuch war bei einer Hauptüberprüfung durch ein Ingenieurbüro festgestellt worden, dass der Holzschwamm die Standpfosten und Querbalken der Doppelschaukel stark befallen hat und die Elemente teilweise schon morsch sind. Die Schaukel ist bereits eingezäunt und gesperrt. Vor Ort schlugen Bürgermeister Sepp Reindl, Klaus Kittler und Birgitta Siegert vom städtischen Bauamt vor, eine neue Schaukelkombination aus Stahl anzuschaffen. Der Holzschwamm befalle immer wieder die Holzkonstruktion, der Austausch der Teile käme auf 700 Euro. Das Gremium sah das ebenso, die pilzbefallene Doppelschaukel aus Holz soll durch eine moderne Schaukelkombination aus Stahl-Vogelnest und Schwingschaukel ersetzt werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf 3730 Euro brutto.

Noch Redebedarf besteht beim Spielplatz für die Siedlung Bürgerwald/Ehenbach, den der Ausschuss ebenfalls besichtigte. Im Februar 2019 hatten zwei Familien aus der Ehenbachstraße der Stadt vorgeschlagen, diesen Spielplatz in das angrenzende Areal zu verlegen. Im Schreiben an die Stadt hatten die Familien Eigeninitiative zugesichert, ein Konzept mit möglichen Spielgeräten beigefügt und Preise eruiert.

Vogeschlagen wurden Hangrutsche, Schaukel, Karussell, Wippe und eine kleine Seilbahn. Statt Kies sollte Spielplatzsand verwendet werden. Damit die Eltern die Kinder besser beaufsichtigen können, sollten Bänke aufgestellt werden. Ebenso wurde angeregt, Mülleimer aufzustellen. Durch diese Maßnahmen soll dem Spielplatz nach Angaben der Antragsteller neues Leben eingehaucht werden. Bislang hätten sich sieben Familien zur Mithilfe angeboten. Wie es hieß, hätten die Antragsteller den Spielplatz auch deshalb gerne verlegt, da der jetzige Standort Jugendliche anziehe, um dort Alkohol zu konsumieren. Beim anvisierten neuen Grundstück, das ebenfalls städtisch ist, wären mehr Beobachtungsmöglichkeiten gegeben und mehr Besucher zu erwarten.

Dem Wunsch der Anwohner verschloss sich der Schnaittenbacher Bauausschuss grundsätzlich nicht. Man müsse wohl mit einem höheren fünfstelligen Betrag rechnen, hieß es seitens des Bauamtes. Lobend erwähnt wurde, dass sich die Eltern über ihre Vorstellungen bereits Gedanken gemacht hätten. Geplant ist, mit den Anwohnern des Spielplatzes ein Konzept zu besprechen und sie hinsichtlich der vorgeschlagenen Eigeninitiative ins Boot zu holen, so der Tenor des Gremiums.

 
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