05.04.2019 - 14:01 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Am Bahnübergang an der Kaolinstraße Schnaittenbach werden Mängel behoben

Das Thema ist wahrlich nicht neu: Bereits bei einer Schau im Jahr 2008 sind am Bahnübergang Kaolinstraße erhebliche Mängel beanstandet worden. Seither hat sich der Bauausschuss in unregelmäßigen Abständen mit der Sanierung befasst.

Jett ist es beschlossene Sache: Der Bahnübergang in der Kaolinstraße wird saniert.
von Klaus HöglProfil

„Leider wurden die Versuche, die Ausbesserungsarbeiten durchzuführen, von der DB-Netz AG stets abgeblockt“, sagte Josef Reindl bei einer Ortsbesichtigung des Bauausschusses zusammen mit Bauamtsleiterin Birgitta Siegert sowie Klaus Kittler und Laura Renda. Bei einer Besprechung mit der DB-Netz AG Anfang 2019 hinsichtlich einer Sanierung war auch die Baufirma Muggenthaler anwesend gewesen, die für die Bahn einen Teil der Arbeiten ausführen soll. Da die Sanierung des Bahnübergangs Kaolinstraße nur mit einer Firma zu bewerkstelligen ist, hatte die Stadtverwaltung ein Angebot über die in den Zuständigkeitsbereich der Stadt fallenden Mängel angefordert. Die Firma aus Hersbruck gab die Kosten für die Sanierung des Bahnübergangs Kaolinstraße im Zuständigkeitsbereich der Stadt mit rund 16.000 Euro an - ein laut Verwaltung durchaus ortsübliches Niveau. Die Stadt hat laut Josef Reindl die Möglichkeit einer Kostenbeteiligung durch die Amberger Kaolinwerke Eduard Kick überprüfen lassen. Daraufhin habe das Unternehmen signalisiert, dass es sich mit 50 Prozent an der Investition beteiligen wird. Der Ausschuss vergab nun die Sanierungsarbeiten am Bahnübergang an die Firma Muggenthaler. Bei der Abrechnung werden die Kosten zu je 50 Prozent auf die Stadt und die Amberger Kaolinwerke aufgeteilt. „Auf die Sanierung haben wir jahrelang gewartet“, sagte der Bürgermeister, „jetzt sollte für 15 bis 20 Jahre Ruhe sein.“

"Wer will da drin warten?", lautete die Frage. Gemeint waren die Buswartehäuschen in Döswitz und Sitzambuch. Die Unterstellmöglichkeiten sind aus Holz und sehr marode, gezeichnet von gut 30 Jahren Wind und Wetter. Wer sich hier bis zum Eintreffen des nächsten Busses unterstellen muss, hat keinen angenehmen Aufenthalt. Nun will die Stadt versuchen, zumindest das Buswartehäuschen in Döswitz zu erhalten. Zu diesem Resultat kam der Bauausschuss. Es soll der Versuch unternommen werden, das Holzhäuschen rundum zu erneuern. Das wird nicht zum Nulltarif gehen. Wenn aber eine Sanierung zu teuer werden sollte, dann soll lieber gleich ein Neues angeschafft werden, hieß es unisono im Ausschuss. Beim Buswartehäuschen an der Kreisstraße AS 26 bei Sitzambuch stellten sich die Räte die Frage, ob es überhaupt noch gebraucht wird.

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