Nach Meinung der Frau machen Wuchsform, Höhe, die Blätter, der Zustand und abbrechende Äste diese Maßnahme notwendig. Der Antrag veranlasste die Stadt, den Kreisfachberater für Gartenbau- und Landschaftspflege vom Landratsamt, Arthur Wiesmet, einzuschalten. Bei einem entsprechenden Ortstermin stellte er fest: „Beide Bäume sind relativ schwachwüchsig, aber o.k.“ Außer der ganz normalen Totholzkontrolle könnte man die obere der beiden Linden noch mit einem Gurt sichern, akut nötig sei dies aber nicht. Der Steig darunter werde nur sporadisch begangen, und das sicher nicht bei Sturm.
Bei der unteren, hausnahen Linde konnte Wiesmet keine Beeinträchtigung der Nachbarn erkennen, weder durch besonderen Schattenwurf, der ja ohnehin rechtlich keine Beeinträchtigung darstelle, noch durch besonders massiven Laubanfall. Ganz im Gegenteil, so sagt der Experte: Das Laub werde hier sicher zu einem Großteil vom Wind mitgenommen. Wiesmet sah die Bäume als Vorteil an, das Wohnen im Grünen sei erstrebenswert, selten gebe es noch "problemlose Bäume". Der Bauausschuss, der sich vor Ort ein Bild machte, kam zu dem Schluss, sich dem Urteil des Fachmanns anzuschließen. Das Gremium sah auch keine Notwendigkeit, die Bäume zu beseitigen.
Die Feuerwehr Kemnath kann bald einen Mannschaftstransportwagen in ihrem Bestand aufnehmen, benötigt aber eine Unterstellmöglichkeit am Feuerwehrhaus. Kommandant Thomas Hackenberg erläuterte dem Ausschuss den Bedarf. Östlich an das bestehende Gerätehaus anschließend bestehe eine Möglichkeit. Vor dem Bau einer Garage müsste aber zunächst ein Baurecht geschaffen werden. Der Bauausschuss des Stadtrats begutachtete die Örtlichkeit.
Die Kosten für eine Fertiggarage mit einer Durchfahrtshöhe von 2,51 Metern und Dimensionen von 3,59 mal 7.20 Metern inklusive Fundamente beliefen sich auf rund 23 000 Euro, informierte Klaus Kittler vom Bauamt. Die Kosten eines Anbaus mit Lagerraum an das vorhandene Gerätehaus mit Pultdach, Fenster, Sektionaltor und Verbindungstür zum Hauptgebäude seien auf rund 40 000 Euro zu veranschlagen. Ein erheblicher Anteil an Feuerwehr-Eigenleistung sei notwendig. Der Ausschuss kam überein, von der Feuerwehr einen entsprechenden Plan über deren Vorstellungen erstellen zu lassen. Danach soll entscheiden werden.














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