Sie lassen sich eine Menge einfallen, um weiter aktiv die Kinder zu betreuen und die Eltern in der nicht einfachen Zeit zu entlasten: "Ganz ohne Kinder wäre nix für uns. Wir sind aktiv und vor allem kreativ dabei, unsere Kinder und Eltern bei Laune zu halten und die Situation gemeinsam zu meistern", berichtet Birgit Kumeth, die Leiterin der Kindertagesstätte St. Vitus in Schnaittenbach. Die Eltern bekommen seit der Schließung der Kindertagesstätte genauso wie auch in der Schule einen Wochenplan mit Aufgaben, Links, Arbeitsaufträgen und vielem mehr.
"Die Rückmeldungen sind grandios und motivieren zum Weitermachen", freut sich Kumeth. Um ihre Freude mit anderen zu teilen und allen einen Eindruck des Zusammenhalts und der Gemeinschaft in der Kindertagesstätte zu vermitteln, wurde im Eingangsbereich der Kita eine große Bilderwand mit Fotos der Kinder mit ihren gemalten Werken und ihren Briefen sowie den Mails ihrer Eltern aufgestellt, die auch nach der Coronakrise noch stehen bleibt. Kumeth berichtet außerdem von einer "absoluten Megaaktion" und schickt voraus: "Geplant war das nicht."
Nach ihren Informationen seien die Eltern aufgerufen gewesen, gemeinsam mit den Kindern eine Strophe zum Lied "Die Affen rasen durch den Wald" zu dichten. Die Texte sind gesammelt, für die Kinder gesungen und auf dem Facebook-Auftritt der Kindertagesstätte gestellt worden. "Die Resonanz war überwältigend", erzählt Kumeth. Die Begeisterung einer Mutter hätte sogar dazu geführt, dass die Kita mit dem Lied im Radio gesendet worden sei. "Wir haben so viele Rückmeldungen von den Eltern alleine auf diese Aktion bekommen, in denen stand, dass sie so dankbar für unsere Unterstützung sind. Das tut uns so gut und wir freuen uns etwas Gutes in dieser Zeit machen zu können", betont Kumeth.
Sie informiert auch über eine aktuelle Aktion: Seit Kurzem läuft ein Aufruf zum Nähen von Gesichtsmasken. Es werden Stoff und Haushaltsgummis mit Nähanleitung vermittelt. Das Kita-Team näht laut Kumeth aber auch selbst, beispielsweise für die Arztpraxen in Schnaittenbach.
Die Leiterin berichtete außerdem von einem besonderes Erlebnis: "Wir hatte eine Anfrage einer Krebspatientin nach einer Gesichtsmaske, die wir ihr selbstverständlich erfüllt haben - der Dank, der da zurückgekommen ist, ist unglaublich und bestärkt uns in unserem Tun und Schaffen."














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