Schnaittenbach
24.09.2018 - 13:32 Uhr

Diskussion um Faschingszug

Der Fasching 2019 in Schnaittenbach lässt grüßen: Allerdings etwas unfreundlich. Denn der Stadtrat stimmt vorläufig der gewünschten Vorverlegung auf Samstag nicht zu.

Faschingszug in Schnaittenbach 2018: Seit vielen Jahren geht der Gaudiwurm dort sonntags über die Bühne. Geht es nach den Initiatoren, dann soll er künftig am Samstag stattfinden. Bild: brü
Faschingszug in Schnaittenbach 2018: Seit vielen Jahren geht der Gaudiwurm dort sonntags über die Bühne. Geht es nach den Initiatoren, dann soll er künftig am Samstag stattfinden.

(e) Bis zum Faschingsbeginn am Sonntag, 11. November, ist noch eine Weile hin, bis zum Faschingszug 2019 noch viel länger. Dennoch hat sich der Stadtrat schon mit dem kommenden närrischen Treiben befasst. Genau gesagt ging es um eine Eingabe der Faschingsprinzen blau-gelb. Die organisieren traditionell das Faschingstreiben im Rathausinnenhof nach dem Gaudiwurm.

Der ist weithin bekannt, und üblich ist es, dass der an einem Sonntag stattfindet. Nun aber den Faschingszug auf Samstag vorzuverlegen, das hätten die Antragsteller gerne. Aus gutem Grund: Schließlich finden zum gleichen Zeitpunkt die Umzüge in Vilseck, Hahnbach und Stulln statt. Ohne die Änderung, so meinen die Initiatoren, kämen merklich weniger Zuschauer in die Stadt, auch die Zahl der Aktiven sei rückläufig. Dadurch, so die logische Folge, sehen die Faschingsprinzen blau-gelb das Treiben nach dem Umzug im Rathaushinterhof auf der Kippe. Schließlich sei die Organisation mit erheblichem Aufwand verbunden, und wegen der zu befürchtenden Akzeptanz wohl auch monetär nicht mehr rentabel, sei anzunehmen.

Dem Thema nahm sich der Stadtrat an. Es gab Pro und Contra. Letztlich wurde dem Antrag (noch) nicht stattgegeben, bleibt der Umzug am Faschingssonntag. Allerdings: Bürgermeister Josef Reindl griff den Vorschlag aus der Mitte des Gremiums auf, diese Frage zunächst nicht zu entscheiden. Denn: Im Oktober fände ohnehin zum Thema Fasching eine Besprechung aller Beteiligten in Sachen Faschingszug statt. Dabei soll der Antrag von allen erörtert werden. Bis dahin gilt: Faschingssonntag bleibt Umzugssonntag.

Für die Schnaittenbacher Feuerwehr ist das nur am Rande ein Thema. Sie ist, ob Samstag oder Sonntag, allzeit bereit. Und wird es noch besser sein. Viele Termine sind vorausgegangen, bis der Stadtrat im November 2017 die Ersatzbeschaffung des Tanklöschfahrzeuges TLF 16/15 beschlossen hat. Das erfolgte, so ließ der Bürgermeister wissen, über eine interkommunale Sammelbeschaffung mit der Gemeinde Freudenberg und dem Markt Hahnbach. Nach Prüfung und Bewertung ergehen die Aufträge (Fahrgestell) an den Bieter MAN zum Gesamtpreis von 93 557 Euro brutto, der technische Aufbau zum Gesamtpreis von 253 078 Euro an die Firma Rosenbauer. Das Los 5 (Beladung FFW Schnaittenbach) wurde an die Firma Ludwig zum Gesamtpreis von 23 041 Euro vergeben. Eine Gesamtfördersumme durch den Staat wurde mit 136 000 Euro benannt, die Auftragsvergaben für das neue Löschgruppenfahrzeug hat der Stadtrat mit 16:0 Stimmen vergeben.

Ebenso klar hat das Gremium die Wahlhelferentschädigung für die Landtags- und Bezirkstagswahlen am 14. Oktober gebilligt. Bisher hatte auch für Schnaittenbach eine Zahlung in Höhe von 30 Euro gegolten.Der Betrag wurde nun auf 40 Euro angehoben.

 
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