10.09.2019 - 10:50 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Erstklässleraktion der Schnaittenbacher SPD ein großer Erfolg

Vor knapp 20 Jahre hat der SPD-Ortsverein seine Erstklässleraktion ins Leben gerufen, um Kontakt zu Eltern mit schulpflichtigen Kindern zu bekommen. Diese Initiative erfreut sich bis heute eines großen Zuspruchs.

Der SPD-Vorstand mit Ute Pirke und Daniel Hutzler (von links) sowie Tim Pirke und Uwe Bergmann (von rechts) statten den Abc-Schützen einen Besuch ab. Unter den 29 Einschülern ist heuer auch Johannes Maunz, der sich mit Mama Kerstin (Mitte) über den Besuch der Genossen freut.
von Adele SchützProfil

Heuer statteten die Vorstandsmitglieder des SPD-Ortsvereins 29 Erstklässlern einen Besuch ab. Einer davon war Johannes Maunz, der sich zusammen mit seiner Mama Kerstin freute, als Zweiter Bürgermeister Uwe Bergmann, AsF-Vorsitzende Ute Pirke, Ortsvorsitzender Daniel Hutzler und Juso-Vertreter Tim Pirke an der Haustür klingelten. Bergmann erläuterte, dass die Kontaktpflege zu den Eltern schulpflichtiger Kinder wichtig sei, um Anregungen von der Basis für eine gute Schulpolitik zu erhalten. Die SPD-Mitgliedern überreichten den Abc-Schützen den sogenannten SchnoiPl als Präsent. Dieser Schnoittenbecker Planer ist ein Kalender für alle Kinder der Schule Schnaittenbach, von dem es verschiedene Ausgaben für die einzelnen Grundschulklassen und die Mittelschule gibt. Er dient als Terminplaner und Hausaufgabenheft und enthält viele nützliche Informationen für Schüler und Lehrer. Daneben bietet der SchnoiPl die Möglichkeit des Informationsaustauschs zwischen Eltern und Lehrern. Erstellt hat das Geheft wieder Konrektorin Sabine Spindler.

Ute Pirke, selbst ehemalige Elternbeiratsvorsitzende an der Mittelschule, bat die Eltern, sich für die Schule zu engagieren. Nachholbedarf sah sie in Schnaittenbach noch bei der Ferienbetreuung von Schulkindern. Pirke betonte die Bedeutung einer kostenfreien Bildung. Der Beitragszuschuss von 100 Euro pro Kind für die Kita seit diesem April sei nur ein erster Schritt. Eine vollständige Gebührenfreiheit, wie schon lange von der SPD gefordert, sei in Bayern bisher nicht in Sicht. Und ob die Lehrerversorgung an den Grund- und Mittelschulen wirklich ausreiche, wie das Kultusministerium immer betone, werde sich zeigen. „Die Lehrerverbände sagen jedenfalls etwas anderes und sie haben meistens recht“, betonte Pirke.

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