Schnaittenbach
24.10.2019 - 11:07 Uhr

Faschterer aus Schnaittenbach feiern Kirwa

Mit zwei Neuheiten überraschen die Faschterer Kirwaleit die Besucher bei dem Fest, in die Feier zum 20-jährigen Bestehen des Kirwastodels eingebunden ist. Doch auch Bewährtes sorgt dafür, sodass die Kirwa wieder zum vollen Erfolg wird.

Tänzerisches Können und höchste Konzentration müssen die zehn Faschterer Kirwapaare beim Bandltanz beweisen, damit zum Abschluss den Baum eine weiß-blaue Raute ziert. Die Tänzer bestehen ihre Feuertaufe. Bild: ads
Tänzerisches Können und höchste Konzentration müssen die zehn Faschterer Kirwapaare beim Bandltanz beweisen, damit zum Abschluss den Baum eine weiß-blaue Raute ziert. Die Tänzer bestehen ihre Feuertaufe.
Neun Nachwuchskirwapärchen der Faschterer Kirwaleit haben unter Leitung von Manuela Fronhofer wochenlang intensiv für das Baumaustanzen geprobt. Die Vorstellung klappt dann wie am Schnürchen. Bild: ads
Neun Nachwuchskirwapärchen der Faschterer Kirwaleit haben unter Leitung von Manuela Fronhofer wochenlang intensiv für das Baumaustanzen geprobt. Die Vorstellung klappt dann wie am Schnürchen.
Bestens kamen bei den Zuschauern des Baumaustanzens die gemeinsamen Tänze des Kirwanachwuchses mit den neu aus der Taufe gehobenen zehn Kirwapaaren der Faschterer Kirwaleit an. Bild: ads
Bestens kamen bei den Zuschauern des Baumaustanzens die gemeinsamen Tänze des Kirwanachwuchses mit den neu aus der Taufe gehobenen zehn Kirwapaaren der Faschterer Kirwaleit an.

Los ging die Faschterer Kirwa mit dem traditionellen Karpfenessen im Stodl. Rund 200 Portionen gingen dabei weg. Den ganzen Abend heizte das Gipfeltrio den Gästen mit zünftiger Musik ein und sorgte für beste Stimmung im Stodl. Selbstverständlich öffneten zu späterer Stunde Bar und Weinlaube ihre Pforten, bald herrschte hier reger Betrieb.

Der goldene Herbst bescherte den Faschterer Kirwaleit tags darauf angenehm warme Temperaturen und Sonnenschein, aber auch einen kurzen Regenschauern. In den frühen Nachmittagsstunden rückten die Burschen zum Baumeinholen in den Stadtwald aus, von wo sie mit einem schlanken, 21 Meter hohen Riesen zurückkehrten. Mit geballter Muskelkraft und musikalischer Unterstützung durch die Zamgwürfelten wurde unter der Regie von Michael Biller das Kirwawahrzeichen in die Senkrechte gehievt. „Der lange Dürre erforderte viel Fingerspitzengefühl beim Aufstellen“, resümierte Biller.

Dann gab es eine Premiere: Aufgrund des neuen Standorts konnte der Kirwanachwuchs unter Leitung von Manuela Fronhofer mit musikalischer Begleitung durch Ingrid Müller heuer erstmals um den Baum tanzen. Für eine große Überraschung sorgten die Kirwapaare, die einige Tänze mit dem Nachwuchs präsentierten, um dann den anspruchsvollen Bandltanz zu zeigen. Trotz eines zwischenzeitlichen „Verbandelns“ ernteten die Paare großen Applaus für ihre tänzerische Leistung, die eine Menge Konzentration forderte. Die Feuertaufe war damit bestanden.

Im Anschluss öffnete der Taubenmarkt im Kirwastodl seine Pforten, und der Waglschouster fand viele Abnehmer für seine zahlreichen Preise. Am Abend heizten die Zamgwürfelten den Besuchern im rappelvollen Stodl mächtig ein und sorgten für beste Kirwastimmung. Bei einer großen Tombola hielt Fortuna attraktive Preise für die Gewinner bereit.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.