Schnaittenbach
24.05.2018 - 11:04 Uhr

Firmung als gemeinsames Glaubensfest der Pfarreien im Kaolinpott

90 junge Christen empfingen das Firmsakrament in der Kirche St. Vitus in Schnaittenbach.

90 junge Christen aus den Pfarreiengemeinschaften Schnaittenbach/Kemnath am Buchberg und aus Hirschau/Ehenfeld sowie aus den Pfarreien Wutschdorf und Lintach firmt Weihbischof Josef Graf (links) in der Pfarrkirche St. Vitus in Schnaittenbach. Mit dabei Pfarrer Josef Irlbacher (Mitte). ads
90 junge Christen aus den Pfarreiengemeinschaften Schnaittenbach/Kemnath am Buchberg und aus Hirschau/Ehenfeld sowie aus den Pfarreien Wutschdorf und Lintach firmt Weihbischof Josef Graf (links) in der Pfarrkirche St. Vitus in Schnaittenbach. Mit dabei Pfarrer Josef Irlbacher (Mitte).

(ads) In der Stadtpfarrkirche St. Vitus wurde, passend zum Pfingstfest, Firmung gefeiert. Weihbischof Josef Graf spendete erneut in Schnaittenbach dieses Sakrament. Diesmal an rund 90 junge Christen aus den Pfarreiengemeinschaften Schnaittenbach/Kemnath und Hirschau/Ehenfeld sowie aus den Pfarreien Wutschdorf und Lintach.

In den Pfarrgemeinden liefen die Firmvorbereitungen getrennt ab. Nun kamen die 27 Firmlinge aus Schnaittenbach/Kemnath und die 30 aus Hirschau/Ehenfeld, die 20 aus der Pfarrei Wutschdorf und die 10 aus Lintach zu einem großen Glaubensfest in St. Vitus zusammen, wo sie von Pfarrer Josef Irlbacher begrüßt wurden. „Wir haben das große Los gezogen, denn heute wird der Traum wahr, dass der Heilige Geist als Kraftquelle für das Leben im Sakrament der Firmung auf euch Firmlinge herabkommt, um euch zu stärken“, meinte Irlacher.

„Früher war der Pfingsttag immer auch gleich der Firmtag“, erklärte Weihbischof Graf. Und weiter: „Wenn bei der Firmung heute auch keine Feuerzungen auf die Firmlinge herabkommen wie damals bei der Geistsendung auf die Apostel an Pfingsten, so werden die jungen Leute innerlich etwas vom Empfang des Heiligen Geistes merken." Der Weihbischof machte klar, dass die jungen Christen mit dem Empfang des Sakraments als Geschenk Gottes den Heiligen Geist zur Stärkung auf den Lebens- und Glaubensweg empfangen werden. Die Gabe ist laut Graf auch mit einer Aufgabe verbunden: „Du sollst als ein von Gott gestärkter, mündiger, ja von Jesus begeisterter Christ in Zukunft leben.“ Der hohe kirchliche Würdenträger machte bewusst, dass es in 20 bis 30 Jahren an den heutigen Firmlingen liegt, ob der katholische Glaube weiterbesteht. „Seien sie den jungen Christen ein Vorbild im Glauben und stehen sie, wie beim Empfang der Firmung, ein Leben lang hinter ihnen“, war die Bitte von Weihbischof Graf an die Firmpaten.

 
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