Der Jubilar kam in Schnaittenbach zur Welt, wo er auch bis zur sechsten Klasse in die Schule ging. Danach besuchte Albrecht das Studienseminar in Würzburg, ehe in das Erasmus-Gymnasium in Amberg wechselte, wo er die Oberstufenreife erwarb. An der Akademie der Staatsbank in München absolvierte er die Ausbildung zum gehobenen Beamtendienst, die er als Diplom-Verwaltungswirt abschloss. Dem Jubilar wurde eine Zweigstelle der Bank in München anvertraut. Doch die Heimatverbundenheit war groß, und so kehrte Hans Albrecht 1964 nach Schnaittenbach zurück. Er fand in Amberg als Banker eine Anstellung. 1966 heiratete er seine Edda, aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor.
Gefragt nach seinen Freizeittätigkeiten, fällt dem Jubilar spontan sein Einsatz für die Schnaittenbacher Pfadfinder im Jugendalter ein. Als Stammesführer hat er damals nach seinen Aussagen an deren Erhalt maßgeblich mitgewirkt. Ansonsten spielte Musik in seinem Leben eine wesentliche Rolle. „Musik ist mein Leben und im zunehmenden Alter auch meine Medizin“, stellt Hans Albrecht fest. Nachdem er in jungen Jahren Orgelunterricht erhalten hat, war er als Organist aushilfsweise in den Kirchen in Ehenfeld und Schnaittenbach sowie in Amberg in der Mariahilfbergkirche im Einsatz.
Albrecht wirkte 50 Jahre lang im Schnaittenbacher Kirchenchor mit. Durch Willi Reis kam er zu den Schwalberern, die er auf dem Akkordeon begleitete und auch jahrelang leitete. Auch unterstützte er Reis in dessen Funktion als Sprecher des Arbeitskreises Heimat und Kultur, dem er selbst dann von 1999 bis 2008 vorstand. Mit großem Engagement leitete Hans Albrecht den Landfrauenchor, den er von Pfarrer Urban übernommen hat und 30 Jahre führte. Trotz aller ehrenamtlichen Tätigkeiten fand Albrecht stets die Zeit, um mit seiner Frau Edda Wanderungen zu unternehmen.













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