26.01.2020 - 09:30 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Harmonie im Schnaittenbacher Stadtrat trotz Wahlkampf

Einstimmigkeit in allen Punkten: Im Stadtrat Schnaittenbach ist (noch) nichts vom Wahlkampf zu spüren. Einig ist man sich bei diesem Thema, dass die Plakatierung in den Hauptorten geregelt wird und kleine Orte davon verschont bleiben.

Die Kleinen sollen sich im neuen Baugebiet Ostfeld 1 auf dem nun beschlossenen neuen Spielplatz wohlfühlen. Die Übersicht zeigt Federwippe Elefant (gelb), kleine Spielkombination und Mini-Kindernestschaukel für Kleinkinder. Für Kinder über drei Jahre schafft der Stadtrat eine zweisitzige Metallschaukel, eine große Spielkombination und eine Hangrutsche an.
von Autor USCProfil

Die Parteienwerbung soll sich auf die Haupt- und Ausfallstraßen beschränken, kleinere Ortschaften sollen nach Wunsch der Verwaltung plakatfrei bleibe. Mit dem Plakatieren darf sechs Wochen vor der Wahl, die am Sonntag, 15. März stattfindet, begonnen werden.

Das neue Baugebiet Ostfeld 1 soll nicht nur durch die Lage und günstige Finanzierung attraktiv sein, sondern auch den Bedürfnissen der Kleinen Rechnung tragen. Deshalb beschloss der Stadtrat den Bau eines Kinderspielplatzes. Für die Anschaffung der Geräte nimmt das Gremium 39 139 Euro in die Hand.

Der Vorschlag, den Bauhofleiter Klaus Kittler bei der Sitzung vorlegte, stieß auf allgemeine Zustimmung. Elisabeth Kraus (CSU) stellte fest, dass da "noch was reinpassen würde", ohne den Platz zu überfrachten. Etwa eine Sitzgelegenheit oder ähnliches. Deshalb bot sich noch der zusätzliche Kauf eines Unterstellhäuschen in der Größe 2,50 mal 1,80 Meter an. Manfred Schlosser (FWG) regte an, das Häuschen für 2300 Euro gleich mit zu bestellen. Der Stadtrat stimmte dem zu.

Für Kinder unter drei Jahren gibt es eine Federwippe Elefant, eine kleine Spielkombination und eine Mini-Kindernestschaukel. Für die Größeren schafft die Stadt eine zweisitzige Metallschaukel, eine große Spielkombination und eine Hangrutsche an. Die Geräte werden von Mitarbeitern des Bauhofs aufgestellt, so dass keine weiteren Montagekosten anfallen, wie Bürgermeister Josef Reindl erläuterte.

Um die Kleinen ging es indirekt auch beim Tagungspunkt Betriebskostenabrechnung 2018 des Kindergartens St. Margareta. Gemäß der Vereinbarung zwischen der katholischen Kirchenstiftung und der Stadt trägt die Kommune 80 Prozent des Betriebskostendefizits des Kindergartens als freiwilligen Zuschuss. Das heißt in diesem Fall, dass die Stadt vom ausgewiesenen Defizit von 4576 Euro einen Anteil von 3661 Euro erstattet. Formsache für das Gremium war die Bestätigung der neuen Kommandanten der Feuerwehr Kemnath, Thomas Hackenberg und Samuel Leitner. Die Amtszeit Leitners beginnt erst mit Vollendung seines 22. Geburtstags am 31. Juli. Er muss für das neue Amt noch die erforderlichen Lehrgänge besuchen.

Ein Thema war die Änderung des Aufwendungs- und Kostenersatzes für Einsätze und andere Leistungen der Schnaittenbacher Wehr. Begründet wurde dies mit der Anschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeugs 20 und dem Wegfall des alten Tanklöschfahrzeugs 16/25. So steigt beispielsweise die Berechnung eines Streckenkilometers von 7,18 auf 7,36 Euro.

Einstimmig vergab der Stadtrat die Sanierung des Sanitärbereichs in der Doppelsporthalle (Bauabschnitt 2) mit einer Auftragssumme von 32 779 Euro an die Firma Haustechnik Dorner, ebenso die Erneuerung der Server-Hard- und -Software im Rathaus, die einschließlich Installation 61 000 Euro kostet.

Das Gremium entsprach einem Zuschussantrag für die Erneuerung der Flutlichtanlage des Gebrauchshundevereins in Höhe von 200 Euro. Josef Werner (CWU) griff die Dorferneuerung Mertenberg auf. Der Bürgermeister berichtete dazu, dass Einzelmaßnahmen bei einem Seminar besprochen werden. Bei der ersten Zusammenkunft zu diesem Thema habe er, so Reindl, eine gute Resonanz verspürt.

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