Schnaittenbach
23.10.2018 - 10:28 Uhr

Ladesäule für Elektrofahrzeuge im Stadtrat Schnaittenbach

Grundsätzlich hat die Stadt Schnaittenbach Interesse an der Errichtung und am Betrieb einer Ladesäule für Elektrofahrzeuge. Doch wo soll der Standort sein?, lautet die Frage im Stadtrat.

Der Bischof-Rosner-Platz in Schnaittenbach soll umgestaltet werden. Das Vorhaben ist auch Thema bei der Stadtratssitzung. Bild: Petra Hartl
Der Bischof-Rosner-Platz in Schnaittenbach soll umgestaltet werden. Das Vorhaben ist auch Thema bei der Stadtratssitzung.

Der Stadtrat brachte mit 14 zu 3 Stimmen den entsprechenden Grundsatzbeschluss auf den Weg. Weil es auch als ein positives Zeichen für die Energiewende bedeutet, hieß es. Blieb die Standortfrage: mitten in der City (Rathaushinterhof) oder draußen an der Schule?

Eine Absichtserklärung zum Ausbau der E-Mobilität und zur Lade-Infrastruktur im Stadtgebiet hatte die Verwaltung schon im Oktober 2017 gegenüber der InAS (Infrastruktur Amberg-Sulzbach) abgegeben und gleichzeitig auch die Vorlaufkosten (1150 Euro) übernommen. Maßnahmen für eine Errichtung öffentlich zugänglicher Lade-Infrastruktur werden vom Bund mit bis zu 40 Prozent der Kosten bezuschusst. Laut Finanzierungsplan der InAS betragen die Gesamtausgaben 7772 Euro, das entspräche einer Zuwendung von 3108,80 Euro. Diese Summe wird aber endgültig erst nach Abschluss der Maßnahme festgelegt. An monatlichen Betriebskosten für die Ladesäule würden laut InAS voraussichtlich 175 Euro anfallen.

Das Kinderhaus St. Anna in Wernberg-Köblitz, eine integrativen Kindertageseinrichtung, hat einen Antrag auf Kostenübernahme für Zusatzkräfte im Betreuungsjahr 2018/19 gestellt. In der Einrichtung werden derzeit sechs Kinder betreut, darunter eines aus Schnaittenbach, für die beim Bezirk Oberpfalz Eingliederungshilfe beantragt worden ist Als Zusatzkräfte werden eine Fachkraft für Inklusion mit 26 Wochenstunden, eine Erzieherin mit 18 Wochenstunden und eine Heilerziehungsspflegerin mit 15 Wochenstunden beschäftigt. Der Stadtrat stimmte der Einstellung der Zusatzkräfte für die Betreuung von behinderten oder von Behinderung bedrohter Kinder einstimmig zu. Die Kosten werden anteilmäßig für das Kind aus Schnaittenbach übernommen. Zugleich wurde die Stadtverwaltung ermächtigt, einen weiteren Antrag des Kinderhauses St. Anna für das Kindergartenjahr 2019/20 zu genehmigen, vorausgesetzt das Kreisjugendamt befürwortet das.

Laut Bürgermeister Josef Reindl ist es noch ein „grobes Konzept“, das da vom Architekturbüro Michael Dittmann in der Stadtratsitzung eine Stunde lang vorgestellt und vom Gremium engagiert diskutiert wurde. Es ging um die Neugestaltung des Bischof-Rosner-Platzes, der im Zuge der Städtebauförderung im kommenden Jahr in Angriff genommen werden soll. Zwar lagen bereits ältere Planungen zum Bischof-Rosner-Platz vor, doch waren hier keine Parkplätze für die Friedhofbesucher enthalten. Aus heutiger Sicht sei es wichtig, die Straßenführung gut ablesbar zu machen, hieß es.

Dittmann präsentierte vier Vorentwürfe, darunter beidseitiges Querparken mit gepflasterter oder asphaltierter Fahrbahn sowie Längsparker an der Friedhofseite mit ebenfalls gepflasterter oder asphaltierter Fläche. Letztere Variante wurde für besser empfunden, Werde die Fahrbahn asphaltiert, sei mit geringeren Kosten zu rechnen, sagte der Planer. Nachdem es nun grünes Licht aus dem Gremium gab, soll darauf aufgebaut werden, denn die Pläne sind noch längst nicht detailliert. Die Verkehrsinsel war ein Thema, ebenso die Straßenführung für Fußgänger. Der grundsätzliche Umsetzungsbeschluss soll nach Vorliegen der Planunterlagen in einer der nächsten Stadtratssitzungen fallen.

 
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