Schnaittenbach
20.10.2019 - 14:20 Uhr

Pflaster im Schnaittenbacher Bauhof stellt eine Gefahr dar

Belastung, Witterung, Salz und Alter haben dazu geführt, dass im Schnaittenbacher Bauhof in den vergangenen Jahren erhebliche Schäden in den Betonpflasterflächen Zug und Zug erneuert werden mussten.

Das beschädigte Pflaster im städtischen Bauhof. Es wird jetzt komplett erneuert. Bild: e
Das beschädigte Pflaster im städtischen Bauhof. Es wird jetzt komplett erneuert.

Belastung, Witterung, Salz und Alter haben dazu geführt, dass im Schnaittenbacher Bauhof in den vergangenen Jahren erhebliche Schäden in den Betonpflasterflächen Zug und Zug erneuert werden mussten. Jetzt ist das Pflaster vor den Gärtnergaragen großteils zerbrochen. Sicherheitsingenieurin Ingrid Dierig-Stelzl vom Kommunalen Unfallverband Bayern (KUVB) wies kürzlich auf eine gewisse Stolper- und Unfallgefahr hin und forderte eine zeitnahe Instandsetzung.

Die Stadtverwaltung hat reagiert, es erfolgte durch das Bauamt eine Ausschreibung für die Asphaltarbeiten. Am Ende war das Angebot der Firma Pichl aus Hiltersdorf mit 15 992,74 Euro brutto das wirtschaftlich günstige. Entsprechend zugestimmt hat dann auch der Stadtrat, den Auftrag an die Firma Pichl zu vergeben, ein möglicher Unfallgrund wird dadurch beseitigt.

Um die Schotterung eines Weges in Mertenberg hat es bereits im Juli im Vorfeld eine Ortsbesichtigung durch den Bauausschuss gegeben. Der hat seinerzeit beschlossen, den infrage stehenden Weg zu schottern. Gesprochen allerdings wurde mit den Anliegern auch wegen der Möglichkeit, einen Vollausbau des Weges vorzunehmen. Bei dem Gespräch im August haben sich laut Bürgermeister alle Anlieger für eine Schotterung ausgesprochen.

Der Stadtrat hat nunmehr entsprechend gehandelt und beschlossen, nur einen Schotterweg in Mertenberg herstellen zu lassen. Der Auftrag hierzu wurde an die Firma Helmut Seebauer aus Schwarzhofen übergeben, sie war mit einer Angebotssumme von 13 066,80 Euro brutto der wirtschaftlichste Bieter.

"Es gehört einfach dazu, sich daran beteiligen", war die Ansicht von Bürgermeister Josef Reindl auf einen Antrag der Kirchenverwaltung Neuersdorf auf Gewährung eines Zuschusses für die Renovierung der Ortskapelle. Die Kapelle befindet sich im Eigentum der Dorfgemeinschaft, der Innenraum soll einen neuen Anstrich erhalten, neue Altarmöbel würden angeschafft, kleinere Elektroarbeiten vorgenommen. Das hat die Dorfgemeinschaft nun in Eigenregie erledigt, entsprechende Rechnungen und Auslagen in Höhe von rund 5500 Euro wurden vorgelegt. Der Stadtrat ist übereingekommen, sich mit einem freiwilligen Investitionszuschuss von 500 Euro zu beteiligen.

Schnaittenbacher Bauausschuss:

Neuer Spielplatz für das Ostfeld

Schnaittenbach. (e) Ein Schnaittenbacher Bürger aus der Bernsteinstraße hat bei der Verwaltung den Antrag gestellt, eine Straßenlaterne im Bereich seiner Garageneinfahrt zu versetzen. Er hat das damit begründet, dass die Straßenlaterne etwa 40 Zentimeter in seiner Einfahrt steht und so hinderlich ist bei der Ausfahrt aus der Garage. Anhand von Lichtbildern konnten sich die Mitglieder des Bauausschusses ein Bild von der Lage machen. Sie kamen zum dem einstimmigen Beschluss, dem Bürger zu helfen. So wurde der Antrag auf Versetzung der Straßenlaterne im Bereich der Ausfahrt abgesegnet, die Kosten wurden mit etwa 2200 bis 2500 Euro beziffert.

Abgelehnt wurde indes der Antrag eines Bewohners in der Vogelherdstraße auf Verlängerung der dortigen Straßenbeleuchtung um eine Brennstelle. Etwa um 35 Meter sollte verlängert werden. Das Bauamt hat bei einer Firma in dieser Sache interveniert und festgestellt, dass die Maßnahme mit etwa 3700 Euro bis 4000 Euro brutto zu Buche schlagen würde. Dem Gremium lagen entsprechende Fotos vor, nach Diskussion kam man einstimmig zu dem Schluss, den Antrag abzulehnen.

Gasbrenner fällt aus

Anfang September kam es zu einem Ausfall der Heizanlage im Campingplatz und Naturerlebnisbad, betroffen waren Duschen sowie Heizkörper im Sanitärgebäude. Daraufhin wurde eine Schnaittenbacher Wartungsfirma mit der zunächst provisorischen Behebung des Schadens beauftragt. Gleichwohl wurde festgestellt, dass der alte Gasbrenner defekt ist und mit dessen komplettem Ausfall in Kürze zu rechnen sein wird. Die Kosten für einen neuen Gasbrenner samt Einbau wurden mit 3435,53 Euro beziffert. Der Bauausschuss hat geschlossen für die Erneuerung des defekten Gasbrenners gestimmt, die Firma Dorner aus Schnaittenbach bekam den Zuschlag.

Neuer Spielplatz geplant

Klaus Kittler vom technischen Bauamt hat dem Gremium anhand von zwei digitalen Spielplatzvarianten eine mögliche Gestaltung eines Kinderspielplatzes vorgestellt. Der soll im Ostfeld I entstehen. Die Kosten belaufen sich laut Kittler auf rund 36 000 Euro brutto. Der Bauausschuss sah die vorgelegten Varianten als gelungen an und steht dem aufgeschlossen gegenüber. Man kam aber überein, noch von einem anderen Gerätelieferanten ein Angebot einzuholen, danach soll die Angelegenheit dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden.

Marode sei der Zustand der Gemeindeverbindungsstraße 20 oberhalb der Tradlmühle, sagte Klaus Kittler vom Bauamt. Nach Beratung war man sich darüber einig, dass eine Instandsetzung der Asphaltdecke wirtschaftlich nicht zu realisieren ist. Nun soll sie rückgebaut werden, die komplette Gemeindeverbindungsstraße als Schotterweg ausgebildet werden. Die Stadtverwaltung hat den Auftrag bekommen, wirtschaftliche Lösungen herauszuarbeiten und dem Bauausschuss vorzulegen.

Das beschädigte Pflaster im städtischen Bauhof. Es wird jetzt komplett erneuert. Bild: e
Das beschädigte Pflaster im städtischen Bauhof. Es wird jetzt komplett erneuert.
 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.