BN-Vorsitzender Bebbo Schuller, der mit Georg Kraus diese Natursäuberungsaktion leitete, freute sich über den Erfolg und die rekordverdächtige Teilnehmerzahl. Alle Freiwilligen sammelten eifrig das ein, was nicht umweltbewusste Bürger in und um Schnaittenbach entsorgt hatten.
"Zu Beginn schien es, als wäre das Müllaufkommen in Feld und Flur entgegen den Vorjahren wieder etwas gesunken", berichtete Schuller. Jedoch waren seinen Worten nach am Hornisch-Parkplatz und entlang der B 14 dann große Mengen an Unrat zu finden. Nach getaner Arbeit ließen sich die Müllsammler im Gasthof Saller die von Bürgermeister Sepp Reindl gespendete Brotzeit schmecken. Nachträglich bekommen sie noch Urkunden für die Teilnahme an Ramadama. Die Organisatoren sind auch froh, dass sich das Landratsamt wie jedes Jahr um die Entsorgung des gesammelten Mülls kümmerte.
Ramadama gibt es seit 1996 in Schnaittenbach. Initiiert hatten die Jusos in Zusammenarbeit mit dem Radiosender Antenne Bayern diese Umweltaktion, die seit dem Jahr 2000 unter der Regie des Bunds Naturschutz weitergeführt wird. Schuller würde sich freuen, wenn er eines Tages auf diese Müllsammelaktion wegen Erfolglosigkeit verzichten könnte. Zum 25. Jubiläum im kommenden Jahr plant er einige Neuerungen. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass BN-Mitglieder und Bürger die Aktion unterstützen. Geplant ist, dass Rama Dama künftig früher stattfinden wird, nämlich zum "World Clean Up Day" am 26. September.
Zum anderen soll die Aktion künftig aufgeteilt werden: in Ramadama wie bisher, Plogging (Joggen und Müll sammeln) sowie das Aufklauben von weggeworfenen Zigarettenkippen.













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