19.07.2018 - 08:50 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Schnaittenbach aus dem Blickwinkel des Malers

"Großartige Idee - großartige Kunst", mit diesen Worten bringt es Bürgermeister Josef Reindl auf den Punkt, was Schnaittenbacher Maler in einer Ausstellung im Kulturstadl aufbieten.

Gemeinsam stellen sie ihre Werke aus: die Maler (von links) Hans List, Josef Lobermayer, Vitus Kaa, und Jürgen Hartmann sowie die Bildhauerin Irene Meier. Bürgermeister Josef Reindl (sitzend) eröffnet die Schau.

(nag) Heinz Steinkohl, der Leiter des Arbeitskreises Heimat und Kultur, hatte es nicht leicht gehabt, die Kunstschaffenden zu einer gemeinsamen Ausstellung zu bewegen. "Jeden der Künstler musste ich besuchen und manchem sogar etwas zureden, um ihn zur Teilnahme an der Ausstellung zu bewegen", beschrieb er die Bescheidenheit der ausstellenden Maler. Die Idee, eine Gemäldeausstellung ausschließlich mit Bildern Schnaittenbacher Künstler auf die Beine zu stellen, ließ ihn aber nicht los und letztendlich gelang es ihm, die Kunstwerke von elf Malern für die Ausstellung zu gewinnen.

Bürgermeister Reindl war begeistert von dieser Aktion und stellte fest. Hier seien Künstler vertreten, die auch überregionale Bekanntheit genössen. Aufgelockert wurde die Ausstellung mit Skulpturen der Holzbildhauerin Irene Meier aus Weiden. Vier der Maler waren auch selbst anwesend und stellten ihre Bilder vor.

Die Bilder von Josef Lobermayer zeigen Schnaittenbach aus vielen Blickwinkeln, besonders gerne nahm er sich den Ortsteil Forst und den Ehenbach als Motiv vor. Auch Hans List ist ein Naturmensch, was sich in seine Bildern widerspiegelt. Vitus Kaa hielt seine Geburtsort, den Hammer, also die Kastnerstraße, in historischen Ansichten fest. Während Jürgen Hartmann oft Motive aus dem Ortskern wählte. Weitere Stücke kommen von Ursula Gleißner (Bahnhof), Helene Schorner (Aquarell der Kirche), Rosemarie Strobl (Schnaittenbach vom Buchberg aus).

Geöffnet ist die Ausstellung noch am Samstag, 21. Juli, von 17 bis 19 Uhr sowie an den Sonntagen, 22. und 29. Juli, jeweils von 14 bis 18 Uhr. Darüber hinaus können weitere Besichtigungstermine mit Arbeitskreissprecher Heinz Steinkohl (09622/1749) vereinbart werden.


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