04.02.2020 - 09:17 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Schnaittenbacher Kolpingtheatergruppe glänzt beim „Bodschamperlspuk“

Amüsant und spannend von Anfang bis zum Schluss ist das Volksstück „Bodschamperlspuk“, das die Theatergruppe der Schnaittenbacher Kolpingsfamilie derzeit aufführt. Die Premiere sorgt für begeisterte Gäste im ausverkauften Vitusheimsaal.

Die Schnaittenbacher Laienschauspieler um Regisseur Jürgen Meier begeistern ihr Publikum beim „Bodschamperlspuk“.
von Adele SchützProfil

Die Laienschauspieler um Regisseur Jürgen Meier übertreffen sich bei der Inszenierung dieses emotionsgeladenen Stücks in ihrer schauspielerischen Leistung selbst. Ihnen gelingt es, die Besucher in ihren Bann zu ziehen und deren gesamte Gefühlsklaviatur bestens zu bedienen. „Der ‚Bodschamperlspuk‘ ist sicher das Stück, das die Schauspieler in der Umsetzung bisher am meisten fordert“, stellt Regisseur Jürgen Meier fest. Die Akteure sorgten für einen Höhepunkt in der über 30-jährigen Geschichte des Kolpingtheaters in Schnaittenbach.

Zur guten Tradition gehört es bei der Theatergruppe der Kolpingsfamilie Schnaittenbach, dass sie zur Generalprobe das örtliche Seniorenheim sowie soziale Einrichtungen und Behindertenvereine aus der Region einlädt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Manfred Schlosser und Regisseur Jürgen Meier, kredenzten die Mitglieder der Theatergruppe ihren Gästen gratis eine Brotzeit.

Das emotionsgeladenen Stück „Bodschamperlspuk“ spielt auf dem Dusterhof, auf dem es spukt. Die Geister, die hier ihr Unwesen treiben, kommen nicht freiwillig, sondern sie werden von drei Freundinnen gerufen, die den verlassenen Hof im Wald für ihren Wunschzauber ausgewählt haben. Die Frauen sind der festen Überzeugung, dass Wünsche, die in einer Rauhnacht bei Vollmond aufgeschrieben werden, in Erfüllung gehen. Als magisches Gefäß muss der alte Nachttopf der Oma, das Bodschamperl, herhalten.

Doch nicht nur die drei Freundinnen zieht der Dusterhof magisch an, sondern auch den ehemaligen Bauern, der mit seinem Sohn nun als Landstreicher unterwegs ist und seinen Lebensunterhalt durch Taschendiebstahl bestreitet. Langfinger-Jockl und sein Sohn bringen mit ihrem Auftauchen auf dem Dusterhof das Leben mancher Dorfbewohner gehörig durcheinander - und ihr eigenes Leben erst recht. Denn Jockl ist nicht der leibliche Vater seines vermeintlichen Sohnes, sondern das ist der jetzige Hofbesitzer. Viele Wünsche sind nötig, die alle im Bodschamperl auf magische Weise verschwinden und sich teils dramatisch und teils heiter erfüllen, bis die Wahrheit an das Tageslicht kommt. Zum krönenden Abschluss ist im Bodschamperl eine Nachricht zu finden, die der Geschichte eine entscheidende Wende gibt.

Nur noch wenige Restkarten gibt es für die Aufführungen am Freitag, 7. Februar, um 20 Uhr, am Samstag, 8. Februar, um 20 Uhr und am Sonntag, 9. Februar, um 19 Uhr bei Rosalinde Meier (09622/5221) oder unter theaterkarten-vitusheim[at]web[dot]de.

Die talentierten und engagierten Laienschauspieler um Regisseur Jürgen Meier übertreffen sich bei der Inszenierung dieses emotionsgeladenen Stücks in ihrer schauspielerischen Leistung heuer selbst.
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