15.04.2019 - 10:12 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Stadtrat Schnaittenbach genehmigt Neugestaltung der Dorfstraßen in Kemnath

Die Dorfstraßen in Kemnath am Buchberg sollen neu gestaltet werden. Dem Schnaittenbacher Stadtrat werden die einzelnen Maßnahmen präsentiert, allesamt stoßen auf Gegenliebe.

Kirchturm von St. Margareta in Kemnath am Buchberg.
von Klaus HöglProfil

Die Entwurfsplanung der Dorfstraßen in Kemnath am Buchberg war Thema bei der Sitzung des Gremiums. Bürgermeister Josef Reindl wies auf den geltenden Grundsatzbeschluss vom Dezember 2014 mit Genehmigung des Dorfentwicklungskonzepts hin. Kemnath am Buchberg ist demnach Teil der Teilnehmergemeinschaft Schnaittenbach. Die Ziele zur Neugestaltung der Dorfstraßen waren in Zusammenarbeit mit den Bürgern im Zuge der Dorferneuerung Kemnath ausführlich erarbeitet worden.

Der von der Teilnehmergemeinschaft in Abstimmung mit dem Amt für Ländliche Entwicklung und der Stadt geplante Entwurf zur Neugestaltung des gesamten Straßenraums im Dorf einschließlich der Platzflächen an der Kirche und beim Kirwabaum war auch schon der Bevölkerung vorstellt worden. Als Gestaltungsmaßnahmen sind demnach geplant: Dorfstraße Süd mit Parkplatz bei der Kirche, Dorfstraße Ost mit Kirwaplatz und Bushaus, Dorfstraße West, Dorfstraße Nord, Gemeindeverbindungsstraße im Norden, Weg beim Kirwaplatz, Grünanlagen. Die Gesamtkosten wurden auf 1 864 636 Euro beziffert. Ein Vertreter des Landschaftsbüros Spindler stellte die Planung vor, der Stadtrat stimmte zu (16:0).

Die katholische Kirchenstiftung Kemnath hat einen Baukostenzuschuss für die Außenrenovierung der Kirche St. Margareta beantragt. Mit den Arbeiten ist bereits 2016 begonnen worden. Die Renovierung erfolgt in vier Bauabschnitten: Bauabschnitt I: elektrische Anlage im Dachboden und die Innenbeleuchtung; Bauabschnitt II, Teil 1: Schädlingsbekämpfung und Instandsetzung der Dachkonstruktion, Teil 2: Kirchturmsanierung; Teil 3: Kirchenschiff. Die Gesamtkosten der Renovierung sind mit 1,14 Millionen Euro beziffert.

Die Bauabschnitte I und II (Teil 1) wurden bereits abgeschlossen. Die Kosten für die elektrische Anlage im Dachboden und die Innenbeleuchtung beliefen sich auf 54 000 Euro. Die Bischöfliche Finanzkammer Regensburg hat hierfür einen Zuschuss in Höhe von 24300 Euro gewährt. Die Kosten für Schädlingsbekämpfung und Notinstandsetzung der Dachkonstruktion betrugen 103 200 Euro. Für diese Maßnahme gab die Bischöfliche Finanzkammer 51 600 Euro. Die Kirchturmsanierung soll noch heuer fertiggestellt werden. Hierfür fallen Kosten in Höhe von 382 600 Euro an.Die Finanzkammer Regensburg steuert 188 300 Euro bei, an Spenden kamen rund 60 000 Euro zusammen. Der Bauabschnitt II (Teil 3) mit dem Kirchenschiff ist für die Zeit nach 2020 geplant, laut der Kostenermittlung des Architekturbüros Kiendl fallen hierfür 601 400 Euro an. Sollte die Bischöfliche Finanzkammer auch diese Maßnahme mit rund 50 Prozent bezuschussen, würden rund 300 700 Euro auf die katholische Kirchenstiftung entfallen.

Der Antrag der Kirchenstiftung war bereits in der Haupt- und Finanzausschusssitzung vorberaten worden. Das Gremium empfahl dem Stadtrat, sich an dem Zuschuss für die Kirchensanierung St. Vitus vom Jahr 2007 zu orientieren. Die Sanierung hatte damals mit rund 1,4 Millionen Euro zu Buche geschlagen und mit 40 Prozent vor der Diözese bezuschusst worden. Die Stadt hatte einen Zuschuss in Höhe von insgesamt 40 000 Euro gewährt. Der Stadtrat einigte sich darauf, der katholischen Kirchenstiftung Kemnath am Buchberg für die Außensanierung der Pfarrkirche St. Margareta einen Baukostenzuschuss in Höhe von 34 000 Euro zu bewilligen. Die Auszahlung soll in zwei Teilbeträgen erfolgen: 16 000 Euro im diesem Jahr und 16 000 Euro nach Fertigstellung des Bauabschnitts II, Teil 3.

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