Schnaittenbach
16.09.2019 - 12:33 Uhr

Stadtrat Schnaittenbach macht Säckel weit auf

Viel Geld haben die Mitglieder des Schnaittenbacher Stadtrats bei ihrem jüngsten Treffen in die Hand genommen. Ein Überblick der Investitionen.

Insbesondere die energetische Sanierung des Vereinsheims in Kemnath am Buchberg schlägt zu Buche: Der Stadtrat Schnaittenbach hat Gelder für Investitionen frei gemacht. Bild: e
Insbesondere die energetische Sanierung des Vereinsheims in Kemnath am Buchberg schlägt zu Buche: Der Stadtrat Schnaittenbach hat Gelder für Investitionen frei gemacht.

Nach sieben Wochen Sommerpause hat Bürgermeister Josef Reindl (CSU) seinen Stadtrat wieder zu einer Sitzung zusammengerufen. Eine Zusammenkunft, an deren Ende Stadtrat Rudolf Bergmann (SPD) bilanzierend festgestellt hat: "Wir haben heute sehr viel Geld in die Hand genommen."

Insbesondere die energetische Sanierung des Vereinsheims in Kemnath am Buchberg schlägt zu Buche. Im Stadtrat wurde die Bereitschaft der Kemnather Vereine zu einem sehr hohen Anteil an gemeinsamer Eigenleistung für ihr Vereinsheim anerkennend hervorgehoben. Von rund 100 000 Euro war die Rede. Die Estricharbeiten hat der Stadtrat für die Sanierung des Vereinsheimes an die Firma HKR aus Ebermannsdorf vergeben. Die Auftragssumme beläuft sich auf 4489,63 Euro brutto, den Auftrag für den Trockenbau erhielt die Firma Holz Bösl aus Ursensollen, die Auftragssumme beläuft sich auf 13 316,10 Euro brutto. Den Zuschlag für Bodenbelag und Estricharbeiten erhielt die Firma Thomas Prösl aus Schnaittenbach (brutto 7478,74 Euro).

Beschlossen hat der Stadtrat auch die Metallbauarbeiten an die Firma Vollmuth aus Sulzbach-Rosenberg (10 855,10 Euro brutto). Wie alle anderen Vergaben auch erfolgte die Zuteilung des Auftrages für Landschaftsbauarbeiten einstimmig an die Firma Siegfried Kahl aus Schmidgaden zu einer Auftragssumme von 42 696,01 Euro.

"Wir sind immer um eine gewisse Gleichheit bemüht", sagte Bürgermeister Josef Reindl, als es um die Behandlung der Eingabe des Gebrauchshundevereins Schnaittenbachging. Der Verein will eine Flutlichanlage errichten. Besonders im Herbst und Winter braucht diese der Verein. Die günstigste Variante hat der Verein laut Kämmerin Valeria Bernhardt mit exakt 4004,59 Euro beziffert. Elisabeth Kraus (CSU) schlug als "vernünftige Lösung 400 Euro" an Zuschuss vor. Dem wollten alle anderen Stadtratskollegen folgen.

Kämmerin Bernhardt legte die Betriebs- und Unterhaltungskostenabrechnung für das St. Vitusheimvor: Gemäß den Angaben der Kirchenverwaltung haben sich umlagefähige Kosten in Höhe von 9981,05 Euro ergeben, der 30-prozentige vereinbarte Anteil der Stadt beträgt demnach 2994,32 Euro. Den ungeteilten Zuspruch zur Zahlung hat der Antrag der Kirchenverwaltung nicht erfahren, zwei Mitglieder stimmten dagegen.

Einstimmig fiel die Entscheidung des Gremiums bei der Behandlung eines Antrags der evangelischen Kirchengemeinde Hirschau auf Gewährung eines Zuschusses für die Instandsetzung des Pfarrhausesmit Pfarrbüro. Die Gesamtkosten wurden mit rund 100 000 Euro angegeben, 30 Prozent der Maßnahme müsste die Kirchengemeinde tragen. Die Kommunen Hirschau und Gebenbach wurden um Unterstützung gebeten, 1000 Euro sind aus Gebenbach, 2500 Euro sind aus Hirschau zu erwarten. Schnaittenbach beteiligt sich mit 2000 Euro an der Instandsetzung

Auch der Kindergarten St. Maria hat der Verwaltung die Betriebskostenabrechnungfür das Kindergartenjahr vorgelegt. Dabei besteht zwischen der katholischen Kirchenverwaltung und der Stadt eine Vereinbarung, wonach die Kommune 80 Prozent des sogenannten Betriebskostendefizits als freiwilligen Zuschuss übernimmt. Nach Prüfung der Abrechnung, so die Kämmerin , hat sich ein Defizit von 8230,34 Euro ergeben. Der Anteil beträgt 6584,27 Euro.

Insbesondere die energetische Sanierung des Vereinsheims in Kemnath am Buchberg schlägt zu Buche: Der Stadtrat Schnaittenbach hat Gelder für Investitionen frei gemacht. Bild: e
Insbesondere die energetische Sanierung des Vereinsheims in Kemnath am Buchberg schlägt zu Buche: Der Stadtrat Schnaittenbach hat Gelder für Investitionen frei gemacht.
 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.