Schnaittenbach
16.07.2018 - 10:18 Uhr

Thomas Sehr legt Amtseid ab

Die Sicherung der Versorgung mit Trinkwasser hat ebenso große Bedeutung wie die Entsorgung des Abwassers. Mit beiden Themen befasst sich der Schnaittenbacher Stadtrat.

Als Nachrücker von Monika Epp vereidigt Bürgermeister Josef Reindl (links) den Neuersdorfer Thomas Sehr (CSU). usc
Als Nachrücker von Monika Epp vereidigt Bürgermeister Josef Reindl (links) den Neuersdorfer Thomas Sehr (CSU).

(usc) Einstimmig vergab der Stadtrat die geophysikalischen Untersuchungen für den Tiefbrunnen II in Neuersdorf, für die anteilige Kosten von rund 5000 Euro auf die Stadt zukommen. Notwendig wurde auch die Erstellung eines Schmutzwasserpumpwerks für Trichenricht. Die Auftragssumme liegt bei 162740 Euro.

Der Stadtrat übertrug den Auftrag für die Untersuchung von sechs Tiefbrunnen in der Hirschauer Mulde an den wirtschaftlich günstigsten Anbieter, die Firma Aqua Bohr- und Brunnengesellschaft mbH (ABB) aus Bindlach mit einem Gesamtangebotspreis von 81212 Euro. Die anteiligen Kosten für die Stadt Schnaittenbach betragen rund 10000 Euro. Im Vorfeld waren sechs Bohrfirmen und vier Fachbetriebe für die geophysikalische Messung zur Abgabe eines Angebots bis 2. Juli aufgefordert worden. Der Auftrag für die geophysikalische Untersuchung dieser Tiefbrunnen ging an die Geophysik-Firma GFL-Dr. Lux Geophysikalische Fachberater GbR, Friedrichsroda, mit einem Gesamtangebotspreis von 27377 Euro. Der Stadt verbleibt ein Eigenanteil von etwa 5000 Euro.

Bei der Ausschreibung für den Bau eines neuen Schmutzwasserpumpwerks für die Ortschaft Trichenricht hatte die Firma Wilo Emu Anlagenbau, Roth, mit 162740 Euro das wirtschaftlichste Angebot eingereicht. Baubeginn ist spätestens am 1. Oktober, Fertigstellung am 30. Juni 2019.

Als weiteres Bauvorhaben stand die Errichtung einer Außensportanlage im Umfeld der Grund- und Mittelschule Schnaittenbach auf der Tagesordnung. Den Auftrag erhielt die Firma Lobinger Garten- und Landschaftsbau aus Edelsfeld mit 236808 Euro. Der Stadtrat entschied sich für einen Kunststoffbelag in der Farbe Rot. Zur Entscheidung stand auch die Vergabe von Schreinerarbeiten für Fenster und Türen im Vereinsheim in Kemnath. Günstigster Bieter war die Firma Fenster Decker aus Nittenau mit 82.778 Euro.

Einstimmig beschloss der Stadtrat die Umwandlung der bei der Sparkasse Amberg-Sulzbach laufenden Swap-Darlehensverträge in Höhe von insgesamt 2244064 Euro in ein Festzinsdarlehen.

Schließlich informierte der Bürgermeister das Gremium darüber, dass das Landratsamt die Haushaltssatzung sowie den Haushaltsplan 2018 rechtsaufsichtlich genehmigt hat.

Aus privaten Gründen hatte Monika Epp (CSU) ihr Ausscheiden aus dem Stadtrat beantragt, was das Gremium auch billigte. Als Nachfolger vereidigte Bürgermeister Josef Reindl den zweiten Nachrücker auf der Liste der CSU, Thomas Sehr aus Neuersdorf. Wie Reindl informierte, wäre gemäß dem Wahlergebnis der CSU eigentlich Bernhard Wagner aus Holzhammer erster Nachrücker gewesen. Dieser habe jedoch schriftlich die Nachfolge aus beruflichen Gründen abgelehnt. Zweiter Nachrücker Thomas Sehr habe sich bereit erklärte, das Mandat anzunehmen. Er leistete vor dem Stadtrat den Amtseid.

Reindl dankte Epp, die seit 1. Mai 2002 dem Stadtrat angehörte, für ihre ehrenamtlichen Dienste. „Wir alle nehmen ihr Ausscheiden mit Bedauern zur Kenntnis“, sagte Reindl. Epp sei in allen Fraktionen respektiert gewesen. Reindl würdigte auch Epps Engagement außerdem des Stadtrats, etwa im Arbeitskreis Heimat und Kultur. „Monika Epp hat sich um Schnaittenbach verdient gemacht“, betonte der Bürgermeister und überreichte ihr ein Abschiedsgeschenk.






Als Nachrücker von Monika Epp vereidigte 1. Bürgermeister Josef Reindl (links) den Neuersdorfer Kommunalpolitiker Thomas Sehr (CSU). usc
Als Nachrücker von Monika Epp vereidigte 1. Bürgermeister Josef Reindl (links) den Neuersdorfer Kommunalpolitiker Thomas Sehr (CSU).
 
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