07.08.2020 - 09:46 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Trommeln, was das Zeug hält

Der Workshop am Cajon und Bodypercussion in den letzten beiden Wochen sorgten für mächtig Wirbel und begeisterte Kids und Erzieher in der Kindertagesstätte St. Vitus.
von Adele SchützProfil

Ein Geschenk, das die Kids von Anfang an begeisterte und in keiner Weise kalt lässt, sind die 15 Cajons. Der Elternbeirat der Kindertagesstätte St. Vitus finanzierte sie der Einrichtung zu ihrem 25-jährigen Bestehen.

„Ein besseres Geschenk hätte man der Einrichtung zu ihrem ersten großen Jubiläum nicht machen können als diese Musikinstrumente, die seit ihrer Anlieferung im Dauereinsatz sind und bei den Kindern für glühende Hände und vor Freude strahlende Gesichter sorgen“, weiß die Einrichtungsleiterin Birgit Kumeth. Nachdem die Kinder des Kindergartens und der Krippe gruppenweise mit verschiedenen Schlag- und Klopfmöglichkeiten und unterschiedlichen Rhythmen die neuen Musikinstrumente ausprobieren konnten, standen zwei Wochen intensive Arbeit mit den Cajons an, in denen sich die Kids vom Kindergarten und Krippe mit Rhythmus, Klang und Beat auf den kleinen Trommeln beschäftigen. „In den letzten 14 Tagen haben wir in der Kindertagesstätte jede Menge Wirbel gemacht und getrommelt was das Zeug hält“, berichtet Birgit Kumeth.

Da die Cajons immer nur gruppenweise genutzt werden können, sei man laut Kumeth auf die Idee gekommen, die übrigen Kinder mit Bodypercussion zu beschäftigen. „Bildkarten und verschiedene Rhythmus-Spiele im Morgenkreis kamen dabei super bei den Kindern an. Selbst die Allerkleinsten waren mit Feuereifer bei der rhythmischen Körperbewegung dabei“, zeigt sich Kumeth begeistert. Sie informiert, dass alle Kinder der Einrichtung einen Heidenspaß am Klatschen, Patschen, Schnipsen und Stampfen hatten, die gerade nicht am Cajon im Einsatz waren.

In dem Workshop am Cajon seien insbesondere die Vorschulkinder zu Komponisten auf den Minitrommeln geworden, denn sie durften laut Kumeth mit Hilfe eines Arbeitsblattes unterschiedliche Schlagmuster ausschneiden und zusammenfügen. Anschließend konnten sie der gesamten Gruppe ihre Eigenkomposition vorstellen, um diese zum Mitmachen zu animieren. „Eine herausfordernde Aufgabe für unsere Großen, die diesen ein bestimmtes Maß an Selbstbewusstsein abverlangte“, versichert die Einrichtungsleiterin. Die jüngeren Kindergartenkinder waren in gleicher Weise mit Eigenkreationen in Zusammenstellungen von Körperbewegungen gefordert. „Alles in allem waren unsere beiden musikalischen Wochen eine gelungene Sache, die den Kindern und den Erziehern eine Menge Spaß und neue Erfahrungen gebracht haben“, betont Birgit Kumeth. Sie weiß, dass sich einige Kinder ein Cajon schon als Weihnachtswunsch auserkoren haben und ist schon ganz gespannt, was das Christkind heuer den Kindern so bringt.

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.