In seinem Amt bestätigt wurde auch Zweiter Vorsitzender Marco Süß. Erneut gewählt wurde Kassier Jürgen Kühn, der zuvor in seinem Finanzbericht anklingen ließ, dass er den Verein als eine Gemeinschaft zum Wohl für alle betrachte. Erneut übernahm Walter Wildenauer das Schriftführeramt.
Die 252 Mitglieder starke Siedlergemeinschaft Fichtenschacht-Schönhaid sei auf einem spürbar positiven Kurs. „Der Stand der Beitragszahler blieb stabil“, informierte Vorsitzender Gerhard Engelmann, dem eines besonders am Herzen liegt: Das ist der alljährliche Blumenschmuck-Wettbewerb, den der Siedlerbund regelmäßig mit einer Jury-Abordnung unterstützt. „Wir bräuchten neue Ideen, um dem Wetteifer um den Preis des farbigsten Anwesens ganz neue Impulse zu verleihen.“ Die Teilnehmerzahl zu steigern, sei sicher nicht leicht, bedauerte Engelmann.
Einen deutlichen Erfolg verbuchten die Siedler beim Fest beim Vereinshaus im vergangenen Jahr. „Wir waren alle überrascht“, kommentierte Vorsitzender Engelmann die Anzahl der Besucher. „Die Einnahmen taten der Vereinskasse, aber auch dem Kindergarten St. Josef, der einen Spendenanteil erhielt, sehr gut“, informierte der Vorsitzende über die Verwendung des Festerlöses. „Wir durften die Straße sperren. Dank Thomas Strebers Maschineneinsatz konnten wir auch den daneben liegenden Platz ebnen, um ein Zelt aufzustellen“, erinnerte Engelmann noch einmal an den gemeinsamen Tag in Fichtenschacht, zu dessen Erfolg auch der HCL und der FC-Bayern-München-Fanclub „Red Flames“ einen bedeutenden Beitrag leisteten. Eine Wiederholung sei bereits beschlossene Sache, freute sich der Sprecher.
Gemeinsam Hand angelegt wurde bei der Renovierung des Siedlerheims, dessen Dach in die Jahre gekommen war. Kleinere Arbeiten folgten danach. In Angriff genommen werde die baldige Sanierung des Eingangsbereichs, versprach der Siedlervorsitzende. „Der Geräteverleih soll ein Service für unsere Mitglieder sein“, empfahl Engelmann an anderer Stelle, das Werkzeug- und Geräteangebot weiterhin in Anspruch zu nehmen. „Die Radsternfahrt ist eine schöne Sache“, beleuchtete er die alljährliche Sommerveranstaltung, bei der sich die Siedlergemeinschaften im Landkreis gegenseitig besuchen. „Über eine Bewerbung müssen wir uns gemeinsam einmal unterhalten“, bekundete der Vorsitzende. Denn Fichtenschacht könnte bald ein Ziel der Radtour sein.
„Ich denke, wir haben den Verein auf einen guten Kurs gebracht“, fasste der Vorsitzende zusammen. „Die vergangenen Jahre machten Spaß.“ Sicherlich mit ein Grund für die positive Stimmung ist die Tatsache, dass man mit dem Schönhaider Schützenhaus und den Vereinswirten Karin und Bernhard Stingl einen guten Partner gefunden habe, betonte Engelmann am Ende seiner Ausführungen. Vorerst wieder vom Tisch sei die noch vor einigen Monaten geforderte Beitragserhöhung. „Derzeit läuft alles gut“, so Kassier Jürgen Kühn.
„Die Siedlergemeinschaft Fichtenschacht-Schönhaid hat in der Gemeinde Wiesau einen festen Platz“, sagte Bürgermeister Toni Dutz bei seinem Grußwort, dem er ein Informationspaket zum Gemeindeleben folgen ließ. Beim Stichwort Blumenschmuck-Wettbewerb zeigte er sich für jeden Vorschlag dankbar. Viel Erfolg wünschte er dem Vorstand um Gerhard Engelmann.
Vorstandswahl
Die Neuwahlen bei der Siedlergemeinschaft Fichtenschacht-Schönhaid brachten folgendes Ergebnis: Erster Vorsitzender Gerhard Engelmann, Zweiter Vorsitzender Marco Süß, Kassier Jürgen Kühn, Schriftführer Walter Wildenauer. Das beratende Gremium Vereinsausschuss besteht aus den Mitgliedern Hubert Thoma, Bettina Engelmann, Gudrun Kühn, Reimund Maurer, Josef Thoma, Thomas Gleißner, Gabi Glaser, Anton Glaser, Karin Stingl, Bernhard Stingl, Conny Klarner, Gerd Bäsler, Anton Engelmann, Armin Härtl, Herbert Märkl, Manfred Dietz und Reiner Schmid. (wro)













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