25.11.2021 - 14:34 Uhr
Schönkirch bei PlößbergOberpfalz

Markus Preisinger weiter an der Spitze der CSU Schönkirch

Die Neuwahlen des Vorstandes der CSU Schönkirch brachten keine großen Veränderungen. Vorsitzender bleibt Markus Preisinger (sitzend, Zweiter von links). In der Versammlung wurden zudem sechs langjährige Mitglieder geehrt.
von Externer BeitragProfil

Neuwahlen und Ehrungen standen in der Jahreshauptversammlung der CSU Schönkirch an. Das Votum brachte nur kleine Veränderungen. Einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt wurde Markus Preisinger. Seine Stellvertreter sind Florian Löw und Marco Bauer. Kassier bleibt Stefan Riebl, Schriftführer ist Jürgen Preisinger. Die Kasse prüfen Johann Mayer und Michael Preisinger. Als Beisitzer fungieren Susanne Zeitler, Stefan Lindner, Johann Mayer, Josef Trißl und Rainer Löw.

Da im vergangenen Jahr keine Jahreshauptversammlung stattgefunden hat, blickte der Vorsitzende auf die Vereinsjahre 2020/2021 zurück. Trotz Corona konnten viele Veranstaltungen abgehalten werden. Die Gemeinde Plößberg und auch Schönkirch profitiere von Förderprogrammen, wie dem kommunalen Entwicklungskonzept und dem Bundesprogramm "Generationenfreundliche Gemeinde", erläuterte Preisinger.

Bürgermeister Lothar Müller teilte mit, dass so Projekte wie die Brücke am Liebensteiner Stausee mit den angrenzenden Straßen, das Mehrgenerationenhaus in Plößberg, das Kooperatorhaus in Beidl, die Renovierung des evangelischen Pfarrhauses sowie in den nächsten Jahren der Ausbau der Kinderkrippe und des Kindergartens erledigt werden können. Für ein neues Konzept am ehemaligen Campingplatz werde derzeit eine europaweite Ausschreibung veranlasst. Nach der Fertigstellung der Ortsumgehung in Plößberg sollen die Hauptstraße und die Ortsmitte neu gestaltet werden, berichtete Müller. Auch hat die Gemeinde die beiden markanten Gebäude "Schwarzer Adler" und "ehemalige Steirer Stubn" erworben. Hier versuche die Kommune, Fördermittel für die Sanierung zu bekommen. Nachdem die Gemeinde keine Stabilisierungshilfen mehr erhält, konnte der Gewerbesteuersatz wieder gesenkt werden. Man erhoffe sich daraus gute Einnahmen, sagte Müller. Im Frühjahr sollen eine neue Markt-Homepage und eine "Plößberg-App" an den Start gehen. Kurz vor der Umsetzung sei ein neues Logo der Marktgemeinde Plößberg, das an die Lilien im Wappen angelehnt ist, informierte der Bürgermeister.

Er ergänzte, dass die neue Kläranlage bereits in Betrieb ist, es würden noch letzte Arbeiten ausgeführt. Ab Februar wird die Kläranlage wieder von der Gemeinde betreut. Jedoch müssten sich die Bürger in den kommenden Jahren auf eine Erhöhung der Wassergebühren einstellen. Preisinger berichtete, dass demnächst neue Spielgeräte am Kinderspielplatz Schäfereiweg aufgebaut werden. Der Platz am Backofen werde von der Dorfgemeinschaft zu einem Begegnungsplatz umgestaltet. Fördergelder hierfür kommen von der Ikom Stiftland. Die Bauarbeiten würden im nächsten Jahr fortgeführt. Die Kanalbefahrung in Schönkirch sei abgeschlossen. Für das Baugebiet Steinfeld II würden derzeit weitere Planungen ausgeführt, fuhrt Preisinger fort. Dort sollen bald mindestens 15 Bauparzellen ausgewiesen werden können. "Wichtig sind in Zukunft die Straßensanierungen sowie Breitbandausbau, um eine gute Zukunftsperspektive zu haben", sagte Preisinger. Er freute sich, dass sich für den neuen Jugendrat der Marktgemeinde auch viele Jugendliche aus Schönkirch engagieren.

Kassier Stefan Riebl wurde eine geordnete Kassenführung bescheinigt. Danach ehrten Vorsitzender Markus Preisinger, Bürgermeister Lothar Müller und CSU-Kreisgeschäftsführer Adrian Käß sechs langjährige Mitglieder für ihre Treue: Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der CSU Schönkirch wurde Hans Rübl, für 15 Jahre Stefan Lindner, Marco Bauer, Stefan Riebl und Armin Helm geehrt. Seit 10 Jahren ist Rainer Löw Mitglied.

Seit Anfang Oktober ist Adrian Käß neuer CSU-Kreisgeschäftsführer. Der persönliche Austausch mit den Ortsvorsitzenden und den Ortsverbänden ist ihm sehr wichtig, betonte er. Käß freute sich, dass so viele Projekte in der Gemeinde Plößberg zur Stärkung des ländlichen Raums angegangen werden. Insbesondere gefällt es ihm, dass die Generationen zusammengebracht werden sollen.

Die Mitglieder brachten in der Versammlung weitere Diskussionspunkte ein. So wurde die Stromkabelverlegung Richtung Plößberg zur neuen Umgehungsstraße bemängelt, die Einstellung der CSU zu Windkrafträder infrage gestellt oder der Ausfall der Kirchplatzbeleuchtung angesprochen.

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