13.01.2020 - 14:39 Uhr
Schönreuth bei KemnathOberpfalz

Schönreuther Feuerwehrhaus auf gutem Weg

Nicht wenige Termine beinhaltete das Jahresprogramm 2019 für die Mitglieder der Feuerwehr Schönreuth-Neusteinreuth. Einsatz zeigten sie aber auch auf einem anderen Gebiet.

Zweiter Bürgermeister Hermann Schraml, Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther (von links) und Kreisbrandinspektor Alois Schindler (Vierter von links) lobten das Engagement des Vorstands der Feuerwehr Schönreuth: (von links) Vorsitzender Alfred Hörl, Kommandant Jürgen Plannerer, dessen Stellvertreter Andreas Deubzer, Schriftführer Volkmar Legath und Zweiter Vorsitzender Joseph Mauerer.
von Josef ZaglmannProfil

"Die Arbeiten an unserem Feuerwehr-/Dorfgemeinschaftshaus gingen im abgelaufenen Jahr zügig voran", freute sich gab Vorsitzender Alfred Hörl in seinem Baustandsbericht. Höchstwahrscheinlich könne die Einweihungsfeier schon in diesem Jahr über die Bühne gehen. Ein günstiger Termin werde noch gesucht, erklärte er in der Jahreshauptversammlung. Sein besonderer Dank galt dem "Motor" Thomas Heining, allen Freiwilligen und der Stadt Kemnath.

Nach einer Brotzeit und dem Totengedenken für Werner Müller erinnerte Hörl an die Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Dabei erwähnte er drei Vorstandssitzungen, Neujahrsempfang der Stadt Kemnath, Frühjahrsfest der Feuerwehr Waldeck, Fahrzeugweihe der Zinster Kameraden, Verabschiedung von Stadtpfarrer Konrad Amschl, Empfang von Pfarrer Thomas Kraus, die Vorträge über "Steuer- und Wirtschaftsrecht im Verein" sowie die Hochzeiten von Günther Heining und Florina Wagner. Ebenso brannten die Floriansjünger im Juni wurde das Johannisfeuer ab. Glückwünsche erhielten Gottlieb Plannerer (85. Geburtstag), Lothar Irlbacher (70.) und Joseph Mauerer (60.). Vertreten war die Wehr beim Sebastiansamt, bei der Fronleichnamsprozession und am Volkstrauertag. Entfallen sei den Adventsabend. Bei den Whatsapp-Gruppen könnten die Mitglieder selbst entscheiden, ob sie sich aufnehmen lassen oder sich daraus löschten.

Heuer noch Jugendwart

Von 11 Einsätzen - 6 weniger als im Vorjahr- sprach Kommandant Jürgen Plannerer. Davon waren drei Brände und fünf Technische Hilfe Leistungen. Die 22 Aktiven waren insgesamt 161 Stunden im Einsatz. Leon Müller und Simon Heining wurden in die Jugendfeuerwehr mit aktuell 10 Mitgliedern aufgenommen. 6 Mädchen und Buben zählt die Kinderfeuerwehr. "Für die 16 Mitglieder unserer Kinder- und Jugendfeuerwehr wird im Laufe des Jahres ein Jugendwart ernannt, der sie betreut", kündigte der Kommandant an.

3 Mitglieder nahmen am Jugendwissenstest teil. Auch die Modulare Truppmannausbildung (MTA) stand auf dem Plan. Angeschafft wurden neue Schutzstiefel, Helme und Schutzanzüge. Zum Kassenbericht von Volkmar Legath hatte Revisor Markus Stich keine Anmerkungen.

Brände zeigen Notwendigkeit auf

"Die Brände in unserer Region haben wieder einmal gezeigt, dass die örtlichen Feuerwehren dringend notwendig sind", meinte Zweiter Bürgermeister Hermann Schraml. Ausdrücklich lobte er den Einsatz der Bürger beim Bau des Feuerwehr-/Dorfgemeinschaftshauses. "Die Stadt Kemnath hat für die Feuerwehren immer ein offenes Ohr", versicherte der Redner.

Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther wies auf die neuen Projekte "Digitale Alarmierung" und "Stärkebezogene Alarmierung" hin. "Regelmäßige Feuerwehrübungen sind notwendig, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt", mahnte Kreisbrandmeister Alois Schindler. Am Ende verteilte Plannerer den Ausbildungs- und Schulungsplan 2020.

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