25.07.2019 - 16:24 Uhr
SchönseeOberpfalz

Alles läuft wie am Schnürchen

Der WSV Schönsee meistert den Johannislauf. Ein Lob gibt es für die gute Organisation und die familiäre Atmosphäre bei der Jubiläumsveranstaltung.

Kühlendes Wasser war gefragt. Hier Jiří Kralovec beim Rundendurchlauf, der sich aus dem Wassereimer bedient und für eine Minimaldusche sorgt.
von Hans EibauerProfil

Beim Rückblick auf den 25. Johannislauf zog Helmut Kiesl vom WSV-Vorstandsteam, auch im Namen seiner Kollegen Herbert Killer und Sepp Zwick, eine positive Bilanz. Die WSV-Chefs würdigten die Teamleistung, die der WSV-Schönsee vollbrachte. 25 ehrenamtliche Helfer sorgten sich um das Wohl der Aktiven und Gäste. Schwerpunkte waren die Rennorganisation mit Anmeldung, Aufbau, Streckenführung, Start, Zeitnahme, Auswertung mit Ergebnisdienst und der Servicebereich, der die Gäste mit Getränken, Kaffee, 30 selbst gebackenen Kuchen und Gegrilltem versorgte. Dank zollte er auch der Stadt und dem Gartenbauverein für die Möglichkeit, die Anlagen zu benützen.

Auch die sportliche Bilanz des WSV kann sich sehen lassen. Rund 400 Läufer, Betreuer und Zuschauer tummelten sich zwischen dem Start um 15 Uhr und der Siegerehrung gegen 19 Uhr auf dem Festplatz. Eine beeindruckende Kulisse für die 277 Aktiven, die sich in fünf unterschiedlich langen Strecken dem Wettbewerb stellten. Mit 17 Läufern ging der WSV-Schönsee an den Start, vier erste Plätze schafften es auf das oberste Podest in den Klassen W13 (Anna Schiller), M55 (Michael Knott), M65 (Jirí Kralovec) und Hobbyläufer (Andreas Böhm). Für Michael Knott war der Klassensieg und vor allem die viertbeste Zeit im Gesamtklassement ein persönlicher Erfolg und für den WSV die Bestätigung, nach wie vor vorne mitmischen zu können. Dass sich familiäre und Vereinsbetreuung auszahlt, zeigte Anna Schiller, die von acht Läuferinnen der Klasse W13 den ersten Platz eroberte. Mit Andrea Spichtinger, Stefanie Nesner und Karin Kuttner stellten sich drei der in der WSV-Jugendbetreuung aktiven Damen der Herausforderung über die 4 600 m. Sie sammelten Wettkampferfahrung, die sie an den Nachwuchs weitergeben. Zu ihrem Betreuungskreis gehören mit Luis Meier (Bambini 5. Platz), Matthias Bayer (M8, 7. Platz), Moritz Schiller (M9, 7. Platz), Philip Heckel (M9, 8.Platz), Annalena Böhm (W10, 6. Platz) und Selina Bischoff (W10, 13. Platz) auch die, die es noch nicht auf das Treppchen schafften. Mit Andreas Böhm, Sieger der Hobbyläufer und Jirí Kralovec (M65, 1. Platz) hielten zwei Sportbegeisterte ihre Konkurrenten auf Distanz.

Bei der Siegerehrung rückten die Unterstützer Bike-Station Oberviechtach und Irlbacher Blickpunkt Glas ins Blickfeld. Bestens kam der von Reiner und Florian Hauer gewonnene Honig an, den die Klassenbestplatzierten in nach Größen gestaffelten Gläsern als Auszeichnung mit nach Hause nehmen durften. Unter dem Applaus der Sportfreunde stellte Moderator Herbert Killer bei der Siegerehrung Anna Weigl vom TST Ammerthal und Rudi Schenk heraus, die bei jedem der 25 Johannisläufe dabei waren. "Der große Zuspruch ist uns Ansporn, mit dem Wettbewerb im OVL-Cup auch nächstes Jahr weiterzumachen", betonte Helmut Kiesl.

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