04.06.2019 - 16:04 Uhr
SchönseeOberpfalz

Begegnung mit Sport und Spiel

Teamgeist, Toleranz, Akzeptanz und natürlich jede Menge Spaß stellen die Schüler der Grundschule zusammen mit Gleichaltrigen von der Partnerschule Poběžovice (Ronsperg) unter Beweis. Aula und Turnhalle sind ideale Spielplätze.

Auf sportlicher und spielerischer Ebene verlief die Völkerverständigung beim Begegnungstag an der Grundschule. Die Schüler aus Schönsee und Poběžovice legten sich unter anderem beim Hüpfball-Rennen tüchtig ins Zeug.
von Ludwig HöcherlProfil

Bereits zum neunten Mal stand an der Schule das Deutsch-tschechische Sport- und Spielefest im Kalender. Dabei ging es nicht darum, sportliche Höchstleistungen abzuliefern, vielmehr sollten die Gemeinschaft und das Miteinander in den Vordergrund gerückt werden. Rektorin Maria Pfistermeister eröffnete in der Aula den für die Kinder unterhaltsamen Vormittag. Die Schulleiterin dankte vor allem dem Elternbeirat mit seiner Vorsitzenden Sandra Kaiser, der sich wie auch weitere Schülereltern bei den Vorbereitungen und bei der Veranstaltung engagierte. Den Willkommensgruß an die Gäste aus Tschechien ergänzte Pfistermeister mit dem Hinweis auf die seit diesem Schuljahr bestehende "Arbeitsgemeinschaft Tschechisch". Dabei lernen interessierte Schulkinder die Sprache des Nachbarlandes. Erste Kenntnisse konnte bei diesem Begegnungstag bereits vereinzelt praktisch angewendet werden.

Eifrig und konzentriert starteten die Buben und Mädchen in den Spieleparcours, in dem an zehn Stationen je nach Zeit und Geschick Punkte ergattert werden konnten. Sportlich ging es beim Gehen auf Stelzen, dem Hüpfen auf einem Ball oder beim Basketball-Weitwurf zu. Konzentration und vor allem "nicht zittern" verlangte der "heiße Draht". Auch der Lerneffekt kam nicht zu kurz: Mirka Sebestova, Pädagogin an der Schule in Poběžovice und seit 1991 an der Schönseer Schule bekannt, testete spielerisch deutsch-tschechische Begriffe und vor allem Formen der Begrüßung. Auch dafür gab es eine Bewertung nach Punkten. Hatte schließlich jedes Schulkind alle von den Eltern betreuten Stationen absolviert, durfte es je nach erreichtem Ergebnis aus den vorhandenen Sachpreisen auswählen.

Umlagert waren bei diesem Beisammensein nicht nur die Spielstationen. Mit Genuss griffen die Kinder am umfangreich vorbereiteten Pausenbrot-Büfett, darunter Gurken, Radieschen und Paprika, zu. Und auch diese Form des Angebots, wie Elternbeiratsvorsitzende Sandra Kaiser verdeutlichte, wäre ohne die Unterstützung von Schülereltern nicht möglich gewesen.

Zum Finale der Vormittags dankte Maria Pfistermeister alljenen, die diese Stunden wieder zu einem Erlebnis für Schüler, Lehrkräfte und Eltern werden ließen. Dank gab es auch für die Sponsoren aus dem Familienkreis von Schulkindern sowie der Geschäftswelt, den alle mit viel Applaus unterstrichen.

Diese Buben und Mädchen hatten die höchste Punktzahl erreicht. Für sie gab es von Rektorin Maria Pfistermeister und Klassenlehrerin Christine Forster (links) Urkunden.
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