Schönsee
19.10.2018 - 18:05 Uhr

Beherzter Griff in Fördertopf

Die Stadt Schönsee plant auch für 2019 etliche Projekte bei der Städtebauförderung. Bei der Sanierung bzw. dem Umbau des Hauptschulgebäudes hat die Bürgermeisterin den "Fuß in der Tür".

Auf der jüngsten Sitzung des Stadtrates ging es auch um den Jahresantrag 2019 für die Städtebauförderung. Dafür gab es einen einstimmigen Beschluss. Geschäftsstellenleiter Matthias Jeitner erläuterte die Bedarfsmitteilung für die vorgesehenen Einzelmaßnahmen im Jahr 2019: Neugestaltung der Hauptstraße 2/ehemaliges Schulhaus (400.000 Euro förderfähige Kosten); ISEK (80.000 Euro); Neugestaltung Weidinger Straße 4 (980.000 Euro); vier Maßnahmen im Kommunalen Förderprogramm zu maximal je 30.000 Euro (120.000 Euro), Bauberatungen (10.000 Euro).

Beabsichtigt ist auch die Umnutzung der Volksschule für insgesamt 2,929 Millionen Euro an förderfähigen Kosten, wobei für nächstes Jahr 2 Millionen Euro angemeldet werden. Zur geplanten Sanierung der Hauptschule informierte Bürgermeisterin Birgit Höcherl im Laufe der Sitzung über einen Mail-Verkehr mit Staatssekretär Josef Zellmeier, der sich nach einem Besuch in Schönsee ergeben habe. "Der Staatssekretär lobt unser Bekenntnis zur Innenentwicklung. Und er sieht eine Aufnahme der Hauptschule in die Förderinitiative für 2019 durchaus als möglich an", sagte Höcherl, die noch betonte: "Wir haben den Fuß in der Tür und bleiben dran!" Für das Zäch-Anwesen (Weidinger Straße 4) sei der Förderbescheid im Programm "Innen statt außen" schon da. Mit dem Bonus von 20 Prozent erhöhe sich der Zuschuss von 60 auf 80 Prozent.

Sie informierte noch über einen Förderbescheid für die alte Schule (Hauptstraße 2) in Höhe von 240.000 Euro (zuzüglich Zuschuss für Abriss) sowie zur Dorfsanierung Dietersdorf mit 350.000 Euro. Bei letzterem habe man den vollen Fördersatz erhalten und auch die Kostenschätzung eingehalten. Geschäftsstellenleiter Matthias Jeitner gab zwei Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung bekannt: Der Auftrag für die Beleuchtung im Centrum Bavaria Bohemia ging an die Firma Holler; die Baumpflegemaßnahmen wurden an die Firma Sturm, ebenfalls Schönsee, vergeben.

Wie Höcherl anführte, wurde wie bei der letzten Stadtratssitzung gebeten, am Landratsamt zwecks einer Abgabe von Gasbeton und Rigipsplatten am Recyclinghof nachgefragt. Die Antwort lautete, dass dies nicht möglich sei und die Anlieferung bei der Firma Lober zu tätigen ist. Das Amt hat allerdings nichts dagegen, wenn die Stadt Container aufstellt - riet aber gleichzeitig davon ab.

 
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